Donnerstag, 2. September 2010

Time to say Good Bye

All good things come to an end…
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei… ? ! :D:D 
Ich gehe zwar, aber ich verschwinde nicht.

Zeit um Auf Wiedersehen zu sagen. Ja auch das war der Fall. Eigentlich schon die ganzen 7 Monate, in denen ich im kleinsten Kontinent, aber einem der größten Länder auf der Welt „The Time of my life“ hatte. Denn immer wieder musste man den neuen Freunden auf Wiedersehen sagen. Manchmal klappte es, dass man sie sogar wieder sah. Viele werden aber wahrscheinlich nur in toller Erinnerung bleiben, die einen riesen Teil dazu beigetragen haben, meinen Aufenthalt zu einer atemberaubenden Zeit zu machen. Okay. Irgendwann muss auch mal Schluss auch sein. Auch mit dem melancholischen Zurückdenken. Es war eine wunderschöne Zeit, die leider immer irgendwann mal vorbei sein muss. Ich bin zwar gegangen, aber ich werde nie verschwunden sein, da wir über so viele Wege weiter verbunden sein können. Freunde, die ich hoffentlich noch ein Leben lang behalten werde.

Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich mich erst jetzt melde und es seit dem 15.5. nicht geschafft habe, etwas hier rein zu schreiben. Ja das ist eigentlich ganz einfach. Und zwar: Schon mal mindestens 55h in der Woche gearbeitet? Wenn ja, dann wisst ihr, dass man danach nicht mehr zu viel Lust hat außer einfach auf Party ähhh ins Bett zu gehen.  Nein also ein typischer Arbeitstag war dann tatsächlich um 8 aufstehen, um 9 auf Arbeit sein, bis 10 dort arbeiten, danach zurück zum Hostel laufen, und dann evtl. noch mal raus auf Party. Man lebt ja immerhin nur ein Mal. Und was sollte ich auch groß schreiben. Ich habe halt nichts weiter gemacht als gearbeitet. Viel erlebt wurde da nicht. Aber ja ihr habt schon recht, ich habe von Arbeit geredet. Die letzten Zwei Monate meines Australienaufenthaltes waren für mich nur noch Arbeit, ohne viel Reisen. Eigentlich überhaupt keins. Ich arbeitete als Kitchenhand in einer Küche um die Arbeiten zu machen, die kein Koch machen möchte, ich arbeitete in einem sehr noblen Restaurant um dort hinter der Bar die besten Getränke zu mixen und zu servieren, ich arbeitete bei einer Cateringfirma und wurde unter anderem für große Veranstaltungen in Hotels oder im Casino als Bedienung gebucht und ich arbeitete in Gärten, Rasen mähen, Gartenpflege oder House moving Arbeiten. Ja es war eine ganze Menge, aber es hat mir auch viel gebracht. Die Arbeit im Restaurant hinter der Bar bereitete mir aber am meisten Spaß, da ich dort das machen könnte, was ich schon immer extrem gern gemacht habe. Durch die Jobs im Garten oder beim Umzug bekam ich viele neue Kontakte und lernte tolle neue Leute kennen. Naja und wie man richtig einen Tisch deckt, abdeckt und serviert ist ja auch nicht schlecht, wenn man sowas weiß ;)

Okay es gab schon mal den einen oder anderen interessanten Moment. Unter anderem, als ich von Freemantle zurück in die City fahren wollte, und auf der Informationstafel angezeigt wurde, dass es Sicherheitsprobleme in der Stadt gibt und deswegen die Züge verspätet sein könnten. Da überlegt man schon erst ein Mal, was los ist. Das fand ich dann auch ziemlich schnell heraus. Nachdem die komplette Innenstadt  durch Polizei abgesperrt wurde und ich einen riesen Umweg zu meinem Hostel machen musste erfuhr ich durchs Internet, dass ein geistesverwirrter NACKTER Mann auf eine riesen Werbetafel (15m hoch – 30m lang) mit einer Handfeuerwaffe stand und Leute die vorbeiliefen, anschrie. innerhalb kürzester Zeit hatte die Polizei die komplette Innenstadt abgeriegelt und Scharfschützen auf den umliegenden Hochhäusern platziert. Wem es interessiert:  http://www.youtube.com/watch?v=gjmx9nqV0Qw

Es sieht zwar nach schönem, leichtbewölktem Himmel aus, aber es war echt windig an diesen Tag. Nach vier Stunden kapitulierte der Mann und wurde dann mit Polizeischutz in eine psychische Anstalt gefahren. Also ihr merkt, es gab auch andere Momente. 

Aber auch Australien wird mich nicht das letzte Mal gesehen haben. Meine nächste Route steht auf jeden Fall schon fest. Und zwar wird es dann über Asien (Laos, Kambodscha, Thailand) nach Perth gehen, wo ich den Rest der Westküste bis nach Darwin hochtraveln möchte. Danach geht es dann für eine kurze Weile nach Bali um dann wieder zurück in Australien über Alice Springs runter nach Adelaide, um von dort nach Hobart auf Tasmanien zu fliegen. Nach einer Weile extrem Walking auf der grünen Insel geht es dann nach Melbourne um von dort nach Neuseeland zu fliegen und anschließend den Heimweg nach Deutschland anzutreten. Oder wer weiß, IBM gibt es auf der ganzen Welt. 

Die Rücktour war, anders als die Hinreise nach Sydney seeehr entspannt. Ich hatte in allen vier Flügen mindestens 2 Plätze neben mir frei, wodurch ich es mir richtig bequem machen konnte. Und tollere Stop Overs  über Singapur und Dubai kann man ja eigentlich gar nicht haben. Singapur fand ich am faszinierendsten, da es wirklich so war, wie es immer in den Filmen zu sehen ist. Im Hafen stehen riesen Schiffe an einander so dass man von oben eigentlich mehr schwarz der Schiffe, als blau des Wassers sieht. Die zwei Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen vergingen extrem schnell, da es soo viele Geschäfte gibt, in denen es so viel zu sehen gibt. Danach ging es weiter nach Dubai. Sogar vom Flugzeug konnte ich die World Islands und Palm Islands sehen. Der Hammer :) In allen Flugzeugen konnte es dieses Mal auch nicht langweilig werden, da ich immer einen Bildschirm vor mit hatte, auf dem ich die neusten Filme und Serien schauen konnte. In Dubai hatte ich eigentlich nicht wirklich einen Aufenthalt, da ich nur von meinem Ankunftsgate zum Abflugsgate ging, und schon ging es über Frankfurt schließlich nach Dresden wo mich meine Eltern begrüßten. 

„Life goes on“ sagt man nach einem Schicksalsschlag, aber ich beziehe es jetzt auch einfach mal auf meine Situation. Das Leben geht weiter. Sicherlich hätte ich evtl. noch ein kleines Monatchen länger bleiben können, um den Baumstämmen unseres Gartens aus dem Weg zu gehen, aber so konnte ich mich wenigstens schon wieder ein bisschen auf den Ernst des Lebens vorbereiten. Life goes on. Ich tat das, weswegen ich eher nach Hause gekommen bin, nämlich Papierkram für mein Studium und das Wichtigste: Eine Wohnung in Berlin suchen, die ich schließlich auch fand :)

Freitag, 14. Mai 2010

Work Work Work

Sorry an die Leute, die immer nur Bilder angucken, aber ich muss halt jezt erst Mal bisschen was verdienen. Da gibts nicht so viel zu sehen ;)

Ein kleines bisschen Licht am Ende des Tunnels. Am Mittwoch den 05.05. lief ich in Freemantle rum, um da nach Jobs zu suchen. Es war schon wieder sehr deprimierend, da überall wo ich fragte die gleiche Antwort kam: Es ist zu ruhig, wir stellen keine Leute mehr ein… Dann, nachdem ich meinen Frust mit einem Cider begossen hatte, dachte ich mir, naja schlimmer kann es ja eigentlich nicht mehr kommen. Deswegen beschloss ich einfach die teuren Restaurants am Hafen abzuklappern und da zu fragen. Und zu meiner großen Überraschung sagte gleich das erste Restaurant „Ja, wir suchen grad Leute“… Also wurde für Freitag ein Trial (Probearbeitstag) ausgemacht und schon stieg die Laune wieder ein bisschen J Am Donnerstag ging ich dann wieder zum bekannten Aussi Jobs, wo mir wieder nicht geholfen werden konnte. Also ging es weiter durch die Stadt um nach Jobs zu fragen. Leider gab es keine positiven Antworten. Sehr deprimiert, ging ich am Freitag wieder zu Aussi Jobs, wo es immer noch nichts Neues gibt, weil es gerade „very difficult for guys“ ist… Die Chefin, die mich jetzt schon bisschen kennt hat aber gesagt, dass ihre Schwester umzieht, und dass sie jemand brauch der ihr bisschen helfen kann. Und wer hat schon was gegen Cash in Hand? :D Also sagte ich für Montag 8Uhr zu. 17.00Uhr abends hatte ich dann mein Trial in „The Mussel Bar“ in Freemantle und es lief ganz gut, da ich den Job bekommen hatte. Ich sollte am Sonntag wiederkommen. Am Samstag früh aufgestanden und mit dem Zug zur Arbeit gefahren sollte ich als erstes Mulch auf den Hänger aufladen und dann auf dem Garten vor dem alten Haus verteilen, damit es einigermaßen schön aussieht. Danach noch ein wenig umgraben und nach 3h sah der Garten schon ansehnlicher zum Verkauf aus. Danach gab es Mittagessen und weiter ging es, noch ein wenig Unkraut jäten und Blumen hin und herschleppen und schon war der Garten fertig. Danach noch ins Haus, um einen Raum fürs Foto herrichten und die übrigen Kisten, die noch im Weg standen zum Nachbarn geschafft und schon war der Tag nach 6h und gutem Geld fürs erste beendet. Da ich aber beim Mittagessen nicht auf mein Handy geachtet hatte, hatte ich einen Anruf von der Mussel Bar verpasst. Ich rief zurück und wurde gefragt, ob ich heute schon vorbei kommen will weil es diese Nacht auch busy werden sollte. Hab ich natürlich nicht nein gesagt. Weil je öfter ich da arbeiten kann umso besser und schneller kann es ja nur werden :=) und der Job macht mir echt viel Spaß. Halt hinter der Bar, Kaffees, Cocktails, Bier, Wein und alles andere was noch zur Bararbeit gehört J Aber ist echt cool. Ja und weil der andere Barmann dann wegmusste, durfte ich gleich noch eine geschlossene Gesellschaft übernehmen und war dann auch für den Rest dieses Abends mit Bier, Sekt und Wein beschäftigt. Das gleiche gab es dann noch mal am Sonntag von 12,30Uhr bis 23.00Uhr. Mein nächster Arbeitsplan für die Woche sah eher dürftig aus. Nur zwei Schichten für diese Woche. Freitag und Samstag… Davon kann ich grad so das Hostel bezahlen, also was habe ich die ganze Woche gemacht? Richtig. Weiter nach Jobs gesucht. Ich war nochmal in Freemantle um nach Jobs zu fragen, da es dann einfacher wäre und ich mein Hostel wechseln würde, aber da gibt es echt nicht mehr zu holen. Also habe ich meine Suche auf alle anderen Suburbs von Perth ausgeweitet. Ich hatte vorgestern ein Interview in einem ungarischen Restaurant und werde sehen wie sich das ausarbeitet. Dann hatte ich gestern ein Training für eine Cateringfirma und bekomme dann am Montag meine Schichten dafür. Es geht langsam, sehr langsam aufwärts :=) Hab auch gestern schon meine Schichten in der Muschel Bar gesehen, 4 Schichten. Von Donnerstag bis Sonntag. Also das wird auch besser. Zwar nur abends aber besser als gar nichts. Gestern war dann leider nicht so toll, da ich eigentlich gar nicht kommen sollte aber mich niemand angerufen hatte. Deswegen war ich auch nur für 2 ½ h beschäftigt. Es sind einfach zu wenig Leute gerade in Perth, weil alle nach Broome oder weiter in den Norden gehen, wo es immer noch über 30°C sind und nicht so wie hier, wo es langsam echt so unter 15°Cgehen kann…. Woahhh Freeeeeezing….. So das war es dann erst mal wieder von mir. Muss mich dann langsam wieder für Arbeit fertig machen J

Dienstag, 4. Mai 2010

Back in Perth

Mehr oder weniger gewollt, bin ich jetzt schon seit einer Woche in Perth. Es gab da so einige komische Dinge zwischen meinem Arbeitgeber und mir und deswegen bin ich eher als eigentlich gewollt wieder hier zurück in Perth von wo ich auch zurückfliegen werde. Hier hat sich nichts geändert und die Jobs sind immer noch genauso rar wie vor 3 Wochen… Ist grad alles ziemlich kompliziert hier…
Da ich aber schon Beschwerden bekommen habe, dass ich nichts mehr hier rein schreibe mach ich einfach mal wieder ein paar Neuigkeiten hier rein ;)
Achja, dieses Bild habe ich gestern auf meinem PC gefunden. Deutschland ist hier überall in Australia. Aber freut mich auch immer wieder mal was von der Heimat zu lesen bzw. zu sehen.
Da findet man auch schon mal eine Wasserfontäne die von einem Deutschen Architekten ist.
Ich habe zwar jetzt schon einen Job aber nur, durch Samstags Abend für 6h arbeiten, kommt man hier in Australien nicht viel weiter.
Morgen geht’s dann durch Northbridge in jede Bar um da nach einem Job zu fragen… Aber ist schon echt deprimierend wenn man immer nur „Not at the moment“ oder „already filled“ hört. Die Zeitungen kann man auch vergessen. Da stehen immer nur die gleichen Jobs drin und joa, wenn man nicht mindestens 5 Jahre Erfahrung in sonstwas hat ist es sowieso fast unmachbar….
Fast vergessen, bevor ich auf die Farm da gefahren bin, da hatte ich noch so viel essen und da ich das auch nie einfach wegschmeißen wollte, gab es mal einen richtig schönen Mix aus allem. Das sah dann so aus.Wenn man dann hier so den ganzen Tag durch die Straßen läuft und in allen Geschäften nach Jobs fragen geht, da sieht man auch viele tolle Sachen wie diese süße Verwsuchung hier.
Naja und sonst gibt es wirklich nicht viel Neues von mir. Tag läuft halt ungefähr so ab. Frühstücken, zum Jobagency gehen, dort ne ganze Weile warten, danach ins Internet gehen, gucken ob Antworten auf Bewerbungen kamen, Jobpages im Internet nach passenden Jobs durchsuchen, bewerben, durch die Straßen gehen, nach Jobs fragen, in die Bibliothek gehen, Internet, Hostel...

Sonntag, 25. April 2010

Neuste Neuigkeiten

Für alle die es noch nicht wussten. Ich habe jetzt einen Job auf einer Farm in der Nähe von Esperance gefunden. Na gut. Was heißt in der Nähe. 105km davon entfernt, aber es ist halt die nächste Stadt. Auf dieser Farm habe ich leider kein Handy und auch kein Internetempfang. Ich wohne da in meinem eigenen Wohnwagen. Die Farmer sind eine Familie mit vierl kleinen Mädels im Alter von sechs Jahren, die Zwillinge, eine acht und eine zehn. Ich krieg aber nicht so viel mit, außer halt beim Essen weil ich sonst eigetnlich halt immer Arbeiten bin und wie heut zum Beispiel in Esperance, damit ich mit euch allen in Kontakt bleiben kann. Und ehrlich gesagt. Es gibt auch nicht wirklich viel dort zu machen. Naja ich hab da zwar nen Tv aber das ist dann auch schon alles. Hier in Esperance gibt es zwar auch nicht viel mehr zu machen aber wenigstens Internet und Telefonempfang. Ein Kino gibt es auch, das werde ich dann auch bald mal frequentieren.
Im Moment gehe ich noch nicht wirklich meiner richtigen Arbeit nach, da wir noch auf den Regen warten. Ja ich weiß, normalerweise ist man froh, dass es nicht regnet. War ich bis jetzt auch immer, aber jetzt brauchen wir den Regen um mit der Saat anzufangen. Die besteht dann hauptsächlich aus dem ganzen Tag über die 1900ha Fläche der Farm mit dem Traktor zu fahren und den Computer und das Steering Wheel zu betätigen. Naja ich werde sehen wie das alles wird. Da aber der Regen noch fehlt mach ich im Moment Vor- und Nachbereitungsarbeiten. Das ist dann zum Beispiel verschiedene Geräte mit dem Hochdruckreiniger säubern oder die Sämaschine für vorzubereiten. Also im Moment noch eher ein dreckigerer Job ;)
Am Wochenende bin ich bisher immer in die Stadt gefahren, weil ich sonst echt nicht wüsste, was ich die ganze Zeit auf der Farm machen soll. Da ich hier schon mal war, als ich auf meiner Tour von Adelaide nach Perth war, kenn ich mich auch schon bisschen aus. Und ich weiß, dass hier nicht wirklich was los ist und was zu machen gibt. Außer einen, ne was sag ich einen, viele viele atemberaubende weiße Strände mit kristallklarem, blauen Wasser. Aber es wird langsam schon ein wenig kalt, oder zumindest windig um Baden zu gehen. Heute war ich auf dem über 100m langem Jetty, der früher dafür genutzt wurde die Schiffe zu beladen. Von dort hatte man eine schöne Aussicht über die Bucht und ich habe auch einige Angler beobachtet und mit ihnen geredet. Und ich habe einen Jack Russel Terrier gesehen *.*
Und als ich wieder auf dem Weg zurück war sah ich auf ein Mal eine riesen Robbe am Strand liegen. Hab vorher nur das Schild gesehen dass die hier rumliegen könnten aber hab mir auch nur gedacht, naja Palaber aber dann lag da auf ein Mal echt so ein riesen Vieh neben dem Weg 
Da heute ANZAC-Day (Gedenken an die gefallenen Soldaten)ist, ist morgen noch ein freier Tag und deswegen bleibe ich noch eine Nacht länger im Hostel als normalerweise. Naja bin ich auch nicht böse drüber.
Ich hoffe, dass bald der Regen los geht, denn umso eher es losgeht, umso werde ich auch fertig.
Also dann liebe Grüße in die Heimat. An alle die Abi schreiben, viel Glück weiterhin und an alle die in der Uni sind viel Spaß und joa alle anderen einen schönen Tag ;)

Dienstag, 13. April 2010

Vorerst letzter Tag in Perth


Eigentlich wollte ich heute noch mal meinen letzten Tag in Perth in der Fußgängerpassage bei einem Kaffee genießen aber leider hat mir da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Erst war es noch einigermaßen okay, bloß ein bisschen windig. Aber je später es wurde, umso ekliger wurde es. Wind, windiger, dunkle Wolken, Nieselregen, richtiger Regen. Und wenn ich jetzt so rausgucke, dann frag ich mich, wie ich einigermaßen trocken ins Hostel kommen soll. Hoffe einfach, dass es morgen früh, wenn ich zum Bus gehe trocken ist, weil ich nicht wirklich Lust habe, dass ich total durchnässt 9h im Bus sitze. Aber das werde ich sehen.

Ich entschloss mich also eine Indoorattraktion zu besuchen. Da fiel mir auf Anhieb die Perth Mint ein. Die einzige Münzprägestätte in ganz Australien. Es gibt zwar in Canberra die Prägestätte für die alltäglichen Münzen aber Medaillen, Sondermünzen und alles was da noch dazu gehört wird dort geprägt. Unter anderem auch 20oz Goldbarren, das entspricht, wenn ich mich nicht irrem 28Karrat. Als erstes lief ich ein wenig in den Verkaufsräumen rum. Aber das sind natürlich utopische Preise die es dort gibt. Aber schon interessant. Man kann 0,79g Gold für 150$ kaufen. Also wer hat Interesse? Ich nehme Bestellungen gerne an. Ach ja, Goldbarren kann man auch kaufen :-P

Danach entschied ich mich, wenn ich schon einmal da bin, bei einer Führung teil zu nehmen. Es wurde viel über die Geschichte des Goldfundes und des Mint‘, des Abbaus und andere Interessante Dinge rund um Gold berichtet. Danach konnte man zusehen, wie flüssiges Gold in die Form von Barren gegossen wird. Innerhalb von 3min ist dieser Vorgang komplett beendet. Leider durfte man im gesamten Gebäude keine Fotos machen. Es wurde der größte australische Nugget ausgestellt. Dieser wiegt 26kg und wurde im Osten von Perth gefunden. Man konnte auch versuchen, einen ungefähr 200.000$ wertvollen Goldbarren anzuheben. Dieser wiegt 12,54kg. Es war aber nur möglich ihn einige cm zu heben, da es unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen und unter einer Glassbox war.

In einem Ausstellungsraum ist die größte Goldbarrenausstellung der Welt. Dort waren unteranderem auch Barren von Europäischen Bankhäusern. Sogar auch Deutschland: Sparkasse, Commerzbank und Heraueus habe ich gefunden.

Zum Abschluss konnte man sich wiegen. Ja ist jetzt nichts Besonderes denkt ihr, aber man konnte nicht sein Gewicht sehen, sondern seinen aktuellen Wert, wenn man komplett aus Gold wäre. Wenn ich komplett Gold wäre, dann wäre ich 2.492.648$ wert. Ist doch was oder? :D:D

Es wurde auch noch die größte Australische komplett Silber- und komplett Goldmünze ausgestellt. Diese waren jeweils 10kg schwer.

Nach diesem sehr interessanten Rundgang ging ich noch ein wenig durch die Stadt, holte anschließend mein Flugticket ab, kaufte noch ein paar Dinge für meinen Arbeitsaufenhalt ein und ging dann in die Bibliothek, wo ich diesen Blog geschrieben habe.

Ab morgen bin ich dann irgendwo im Nirgendwo. Ihr braucht keine Angst haben wenn ich mich mal für ein oder zwei Wochen nicht melde. Liegt dann daran, dass ich keinen Empfang habe und keine Möglichkeit ins Internet zu gehen. Ich werde ab dem 19. auf einer Farm 105km von Esperance an der Südküste arbeiten.

Montag, 12. April 2010

A Day In The West Australian Museum

Da es sehr verregnet aussah, als ich aus dem Fenster schaute, entschloss ich, mir heute mal das Western Australian Museum anzuschauen. Das tolle hier in Australien ist, dass man für fast kein Museum bezahlen muss :). Deswegen war das eine gute kostenfreie Alternative zu anderen Dingen. Ich war als erstes in der Discovery Lounge in der es sehr viele ausgestopfte, tote oder konservierte Tiere aus hauptsächlich Western Australien aber auch aus anderen Ländern zu sehen gab. Ich hatte ein wenig Pech gehabt, da ungefähr 50 wütige vielleicht Kindergarten oder erste Klasse Kinder dort waren und es ein ziemliches Gewimmel gab. Dort sah ich auch die giftige Redback Spinne, die ich zuvor auch schon in der Nähe meines Hostels gesehen hatte. Gab sogar ganz schön viele Spinnen die dort ausgestellt wurden aber es gab auch Vögel, Leoparden, Fische, Schlangen, Schildkröte. Hmm joa eigentlich so gut wie alle Arten von Tieren.

Als nächstes spazierte ich in die zweite Etage des Museums und schaute mir dort die Besiedlung Australiens und Geschichte der Ersten Siedler an. Es gab auch noch einige andere Infos über die Entwicklung der verschiedenen Industrien in WA, besonders Mining and Pearling. War aber nicht so interessant. Deswegen war ich schnell in der anderen Ausstellung, in der es noch mehr ausgestopfte Tiere oder Skelette gab. Weiter ging es in eine Ausstellung die sich mit der Entstehung der Erde und der dadurch entstehenden Mineralien beschäftigt. Wusstet ihr, dass manche Steine sogar fluoreszierend sind und für eine bestimmte Zeit das Licht abstrahlen können, was sie gespeichert haben? War ein echt tolles Bild gewesen. Unteranderem wurde dort auch noch originale Asteroiden und Meteorite ausgestellt, manche komplett aus Eisen. Sehr interessant.

Eine Treppe runter und ich war in der Ausstellung über einen bestimmten Aborigineclan in der Nähe des heutigen Kimberley (Miningtown). Dort wurde über die Probleme mit diesen Menschen und die grausamen Kämpfe berichtet, aber auch über die Nützlichkeit und die Hilfe durch die Aborigines.

Die letzte Ausstellung die ich mir ansah war die World Press Photo 2009. Dort wurden die besten Pictures aus Zeitungen der ganzen Welt ausgestellt, also jeweils der erste, zweite und dritte Platz. Mega tolle Bilder waren da dabei.

Samstag, 10. April 2010

Perth Stadtspaziergang

Und schon bin ich da, wo ich schon von Anfang an eigentlich sein wollte. In der Hauptstadt Westaustraliens. Der abgelegensten Hauptstadt der Welt. Ich find es aber trotzdem schön. Sogar richtig schön. Obwohl ich noch nie so viel von Problemen mit Aborigines mitbekommen habe, wie hier in Perth. Bis jetzt habe ich nicht viel von Perth gesehen, da ich halt seit zwei ein halb Wochen auf Jobsuche bin aber da ich jetzt einen Job so ziemlich sicher habe, werde ich mich jetzt eher auf die schönen Seiten von Perth konzentrieren. Bis jetzt weiß ich nur, wo die Ladenpassagen sind, wo Pubs und Restaurants sind, wo Nightclubs sind und wo der Strand ist. Aber nicht um mich zu amüsieren, sondern um meine CV's zu verteilen. Apropos Strand. Perth hat echt wundervolle Strände. Also Perth jetzt nicht genau, weil diese Stadt ja am Swan River liegt aber die Vororte von Perth, die alle noch dazu gehören haben schöne Strände. Da ist zum Beispiel Cottesloe mit einer sehr langen Strandpromenade oder das wunderschöne Freemantle mit seinem Southbeach. Freemantle ist ein wunderschönes Küstenstädtchen was nur 30min vom CBD Perth’s entfernt ist. Dort gibt es unter anderem das Freemantle Prison. Das werde ich mir auch noch mal genau ansehen. Vielleicht aber auch erst nach meinem Job. Werde ich sehen, wie sich das jetzt alles so entwickelt. Und vor allem wie lange mein Job geht. In Freemantle gibt es auch noch den bekannten Cappuccino Strip. Ohja und da gibt es schon sehr außergewöhnliche Stühle :D

Okay und das darf man auf keinen Fall verschweigen. Es gibt eine Brauerei… Little Creatures. Echt eine mega tolle Brauerei mit riesen Bar/Pub, großartiges Personal, coole Musik, gutes Essen, geile Location mit Blick über den kompletten Hafen und einfach einem tollen Flair. Das wäre echt mega gewesen da zu arbeiten aber hat leider nicht so geklappt wie ich das wollte.

In Freemantle war vom 4-5 April auch das Street Arts Festival. Es gab ein paar großartige Artisten, Komiker, Jongleure und musikalische Darbietungen. Achja könnt ihr euch noch an den schwedischen Jongleur von Supertalent 2009 erinnern? Der mit den brennenden Hamstern? Der war auch da :)

Gestern habe ich mir noch den Belltower, einem Wahrzeichen von Perth angesehen. Diese insgesamt 16 Glocken werden als das größte Musikinstrument in der Welt gesehen. Haben auch eigentlich einen guten Sound Danach bin ich zum riesigen und wunderschönen Kings Park gelaufen, von dem man eine grandiose Aussicht auf die Skyline von Perth und den Swan River hat. Einige Wege waren wegen construction work gesperrt aber man kann sich dort trotzdem den ganzen Tag aufhalten, wenn man das möchte. In der Mitte gibt es auch noch einen so genannten Water garden. Sieht man auch warum das so heißt ;)

Und dan musste ich mich beeilen, dass ich es noch in der Reisebüro schaffe um meinen Rückflug zu buchen. Ich habe diesen auch zum gewünschten Datum bekommen aber Datum bleibt noch geheim :-P

Okay. Sollte einfach mal wieder eine Nachricht von mir sein. Mir geht es immer noch ganz gut und ich werde weiter am Ball bleiben.

Liebe Grüße in die Heimat.

Samstag, 27. März 2010

Trip to Perth 09.03. – 19.03. Tag 7 – 10

Am nächsten Morgen wurden wir zum Ende der Bucht des Campgrounds gefahren, um auf den angrenzenden Berg zu klettern um schließlich wieder am Strand an zu kommen und unsere wohlverdiente Abkühlung am Strand in Anspruch zu nehmen. Nach diesem drei stündigen Hike wieder im Camp angekommen erwartete uns schon Lunch. Am Nachmittag hatten wir für zwei Stunden frei und wir wurden in die Stadt gefahren um mal wieder Handyempfang zu bekommen. Nach diesen ungefähr 3h Entspannung ging es weiter zum nächsten Walk auf den nächsten Berg. Diesmal war es ein 400m hoher. Der Aufstieg war viel schwieriger als der morgige Hike, aber von ganz Oben hatte man eine wunderschöne Aussicht und dadurch vergaß man ganz schnell wieder die Anstrengungen des Aufstieges. In diesem Berg gab es noch einen riesen Tunnel durch den man auf der einen Seite des Berges durchgehen konnte und auf der anderen heraus kam. War ein schönes Erlebnis. Da ich nicht den gleichen Weg wieder herunter gehen wollte, suchte ich mir einen steileren, aber viel schnelleren Weg. War auch gleich nochmal viel aufregender gewesen. Danach ging es zum so genannten Whistling Rock – Pfeiffender Stein. Haben alle gesagt, dass dieser Name auch zu mir passen könnte. Zumindest das Pfeiffende. Also musste ich natürlich auch ein Foto machen. Dieser Stein war auch an einem wunderschönen kleinen, weißen Sandstrand. Da es schon einigermaßen spät war, konnten wir den Anfang des Sonnenunterganges sehen.

Da wir von den vielen Walks und Klettereien nicht genug haben konnten hatten wir schon am nächsten Tag wieder einen „Walk“. Ich setzt das jetzt mal bewusst in Anführungszeichen, da die anderen Walks davor nichts dagegen waren. Es ging auf einen 1500m hohen Berg. Es war ziemlich anstrengend aber die 1,30h Aufstieg haben sich gelohnt, da es einen wunderschönen Ausblick gab. Nach diesem Walk in den Stirling Ranges ging es in ein sehr modernes Camp. Da gab es sogar Steckdosen und ich konnte endlich mal wieder Laden. Und supersaubere Duschen :).

Der nächste Tag war mal ein bisschen entspannter. Wir hatten nur einen kleinen, fast sogar langweiligen Walk aber als wir am Gipfel angekommen waren, hatten wir schöne Aussichten und man konnte schön klettern. Danach ging es in Richtung Albany, wo wir an einem Kriegsdenkmal des ersten Weltkriegs hielten. Nach dieser kleinen Geschichtsstunde ging es weiter zu einer atemberaubenden Bucht. Ich habe noch nie so eine starke Brandung gesehen. Dieser Platz hieß Gap und Natural Bridge. In der „Gap“ joa. Weiß ich jetzt nicht wie ich das beschreiben soll. Guckt es euch an. Und ja, natural Bridge sagt ja eigentlich schon alles. Das war eine Brücke aus Stein über die man drüber laufen und von dort das Wasser beobachten konnte. Mittagessen gab es diesmal in Denmark. Ja, ich hab mich nicht verschrieben. Diese Stadt heißt Denmark und ich hab dort den größten Muffin gegessen, den ich je gesehen habe. Weiter im Programm ging es zu einem Park, in dem es Baumriesen gab. Und einen Treetopwalk. Man konnte also in 45m Höhe durch die Baumwipfel laufen. Anschließend liefen wir auf dem Boden durch die riesen Bäume und man konnte sich in den Höhlen der Bäume umschauen. Der Tag endete mit der Fahrt ins Camp.

Der nächste Tag war wieder ein Highlite, da wir einen Feueraussichtsbaum herauf geklettert sind. Und mit Klettern mein ich wirklich schweres Klettern, die Leiter ging fast senkrecht nach oben. Nachdem alle wieder gesund auf dem Boden angekommen waren fuhren wir zu einem Leuchtturm, an dem sich der Südpazifische Ozean mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Das sieht echt gut aus wenn die Wellen aus verschiedenen Richtungen auf dem Wasser zusammentreffen. Dann begann der entspannteste Teil der letzten 9 Tage. Wir fuhren nach Margaret River. Dort hatten wir Lunch und eine Stunde Freizeit. Danach fuhren wir in eine Brauerei und hatten Bierkostproben. Weiter ging es in eine Käserei und wir probierten verschiedene Käse- und Joghurtsorten. Und zu Käse gehört natürlich auch Wein, also ging es weiter in eine Winery. Dort hatten wir als erstes Weißwein, danach Rose und dann Rotwein. Da aber zu einem guten Tag immer Schokolade gehört, ging es weiter in eine Schokoladenfabrik in der ich glaube so viel Schokolade wie noch nie gegessen habe. Es hab diese kleinen Pads die man sich mit dem Löffel nehmen konnte und ich stand die ganze Zeit nur davor. Am besten war natürlich die dunkle. Und da wir noch ein wenig Zeit hatten ging es noch ein Mal in eine andere Winery. Kann man ja nie genug davon haben ;). Nachdem wir alles durchprobierten, fuhren wir zum Campground auf dem wir auch endlich mal wieder unsere Sachen waschen konnten. Wurde nach 9 Tagen auch mal wieder Zeit. An unserem letzten Tag ging es als erstes zu einer Eisfabrik. Oh ja das war auch echt nötig gewesen weil es extrem heiß war an diesem Tag. Nächster Halt war an einer Bucht die normalerweise nicht angefahren wird. Da wir aber, laut der Aussage unserer Reiseführerin, die beste Gruppe waren, die sie je hatte, hat sie noch viele andere tolle Dinge wie zum Beispiel die ganzen Fabriken gemacht, die sonst nicht in der Broschüre stehen. In dieser Bucht gab es wieder eine extrem starke Brandung und ich habe noch nie so hohe Wellen gesehen. Sehr geil. Schade dass wir kein Surfbrett hatten :D. Ne ich glaube das wäre nichts geworden, ich als bloody beginner auf 3m hohen Wellen? Danach fuhren wir zum Wardan Aboriginal Cultural Center. Dort lernten wir extrem viel über die Kultur und History der dort ansässigen Aborigines. Die haben sogar Bäume gefunden, durch die die Krebszellen abgeschwächt werden. Dieses Verfahren wird gerade medizinisch mit europäischen Professoren getestet. Nach einem kleinen Rundgang durch ihr „Reich“ kamen wir zurück in ihr Kulturzelt und bekamen eine atemberaubende Vorführung ihres Tanzes und ihrer Musik. Das muss man echt mal gesehen hab, aber ich hab ein Video ;). Der allerletzte Stopp dieser supertollen, genialen Tour war im Ngilgi Cave. Dies ist ein, wie schon ein Mal angesprochener unterirdischer Tunnel der aber betreten werden darf. Nach 30min unter der Erde ging es dann zum Endspurt wieder auf die Straße und nach 2h Fahrt waren wir in Perth angekommen. Nach dem alle anderen in ihre Hotels und Hostels gebracht wurden, konnte ich dann auch endlich in mein Hostel, da ich im gleichen war wie unserer Reiseleiterin. Abends trafen wir uns dann alle noch ein letztes Mal zusammen in einer Bar und redeten über die super tolle Zeit.

Das war die beste Tour die ich bisher hier in Australien gemacht habe. Danke für die tolle Zeit.

Trip to Perth 09.03. – 19.03. Tag 4 – 6

Am nächsten Morgen ging es wieder für 90miles auf die Nullarbor Road. Nullarbor heißt baumlos. Also wisst ihr jetzt auch wie langweilig der Ausblick aus dem Fenster ist. An einer Raststätte stand ein Schild, welches in alle Richtungen zeigte… Berlin: 16025km… Ihr seid echt weit weg… :-/ Am 5. Tag der Reise kamen wir nach einer anständig langen Fahrt bei der „Old Eucla Telephone Station“ an. Diese Telefonstation wurde früher zur Weiterleitung von Nachrichten zwischen West- und Südaustralien verwendet. Über die Jahre und durch neue Technik wurde diese jedoch nicht mehr genutzt und versandete total, da der nächste Strand nur ungefähr 500m entfernt ist und dadurch genügend Sand durch Dünen transportiert werden konnte. Neben dieser Station war auch ein Baum. Okay sah eher aus wie ein Strauch. Das liegt aber daran, dass dieser Baum fast komplett vom Sand verschlungen wurde und nur noch die Krone heraus schaut. Also normalerweise würde man ungefähr 5m tiefer laufen… Weiter ging es zu einem Cave. Leute die eine Cave-kletterlizenz haben dürfen in diesen, bis zu 4km unter der Erde verlaufenden Tunneln klettern. Wir leider nicht.
Nach ungefähr weiteren 100km waren wir wieder an einem schönen kleinen Campground, ein wenig entfernt von der Straße angekommen und es wurde gekocht und dann noch ein wenig am Feuer gesessen. Am sechsten Tag unserer Reise kamen wir als erstes gegen Mittag an einem wunderschönen Strand an. Leider war kein Sonnenschein, was mich aber trotzdem nicht davon abhielt ins Wasser zu gehen. Kälter als beim Delphinschwimmen kann es nicht sein. War es auch nicht. Nach dieser schönen Abkühlung fuhren wir zu unserem Campground. Dieser war wunderschön aufgebaut und nur 500m vom Strand mit weißem Sand und kristallklarem Wasser entfernt. Wir bauten unsere Zelte auf und sobald dies erledigt war, ging es wieder an den Strand. Da an diesen Tag viel Bus gefahren wurde, wollten sich alle ein wenig bewegen und es wurde ein bisschen Volleyball im Wasser gespielt.

Montag, 22. März 2010

Trip to Perth 09.03. – 19.03. Tag 1 - 3

Pünktlich früh gegen halb 7 wurde ich von meinem Hostel in Adelaide abgeholt. Nachdem wir insgesamt noch 9 andere Leute von ihren Unterkünften abgeholt hatten, fuhren wir aus der Stadt in Richtung Perth. Wir waren eine kleine Gruppe aus zwei Australiern, zwei Engländern, zwei Niederländerin, einer Norwegerin, einer Schweizerin, einen Amerikaner und mir. Unser erster Stopp war Kamelreiten in der Great Deviding Range. Danach gab es Lunch bei Subway. Gestärkt ging es weiter zu unserem Nachtlager. Dieses war am Mt. Wudinna. Wir kletterten erst den Berg hinauf, beschlossen dann aber nicht bis zum Sonnenuntergang zu bleiben, da es viel zu windig war. Die Zelte wurden aufgebaut und es gab Chili Con Carne zum Abendbrot. Leider konnten wir kein Feuer anmachen, da es zu windig war. Am nächsten Morgen wurden wir um 6.00 Uhr geweckt und nach einem Campfrühstück fuhren wir um 7.00Uhr weiter. Wir fuhren zu einer Bucht namens Venusbay, an der wir einen Walk hatten und Delphine beobachten konnten. Eine Seerobbe war auch sehr interessiert an den Wanderern, die sie beobachten. Bisschen im Wasser rumgesprungen und schon war sie wieder weg. Danach fuhren wir zu einer Bucht, an der wir mit Seals und Delphinen schwimmen konnten. Wir bekamen eine kurze Wetsuite an, nahmen unsere Handtücher und gingen in das eiskalte Wasser. Und mit eiskalt mein ich auch wirklich eiskalt. Wir liefen 50m ins Wasser und stiegen dann in das Boot, welches uns zu den Delphin und Sealspott schaffte. Wir bekamen unsere Taucherbrille und Schnorchel und kamen am ersten Delphinspott an. Man konnte nicht viel überlegen ob man in das Wasser rein wollte oder nicht. „And all in, hurry hurry“ und schon ging es los. Am ersten Spott hatten wir kein Glück, da keine Delphine da waren. Also ging es wieder auf das Boot und 100m weiter. Und wieder hieß es „fast, fast“. 15°C… Man hat die Kälte aber sofort vergessen als auf einmal die Delphine da waren. Einfach umwerfend, wenn die Delphine unter dir lang schwimmen oder man untertaucht und die Delphine dann mit dir spielen. Einmalig. Wir fuhren noch zu einem weiteren Spott, an dem sich das atemberaubende Schauspiel noch ein Mal wiederholte. Als wir dann wieder auf dem Boot waren dachte ich, dass es dann wenigstens bisschen wärmer wird, aber es war ein starker Wind und so hab ich einfach nur gefroren wie noch nie zuvor. Wir fuhren mit dem Boot zum anderen Ende der Bucht und sahen viele, faule und verpennte Seals am Rand liegen. Ein kleinerer Genosse konnte es nicht lassen und schwamm die ganze Zeit hinter unserem Boot hinterher. Und wieder hieß es ab ins Wasser. Ich fand, dass mit Robben schwimmen noch viel schöner war, da die sogar bis zum Gesicht kamen und dann abgedreht haben. Es ist echt schwer zu beschreiben aber es war wunderschön. Nach ungefähr zwei Stunden war es dann leider alles vorbei und wir fuhren weiter zu riesen Findlingen. Oder sah zumindest so aus. Vor vielen hunderttausend Jahren war das ein Steinplateau, welches allmählich erodiert ist und nur das harte Gestein übrig blieb. Das sah dann so aus.

Anschließend fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft. Dem Office und zu Hause unserer Reiseleiterin und gleichzeitig Miteigentümerin der Tour. Es war aber nur ein kurzer Zwischenstopp, um die Sandboards ab zu hohlen. Sandsurfen :) hab ich mich schon die ganze Zeit wieder drauf gefreut gehabt. Diesmal war die Düne sogar noch viel größer und man konnte länger fahren. War wieder richtig guter Fun gewesen. Danach ging es zurück zu unserer Unterkunft, es gab Essen, die Zimmer wurden bezogen und dann ging es wieder los. Eine Nachttour durch das 120ha große Anwesen unserer Reiseleitung und ihres Mannes. Dieser fuhr uns in seinem Jeep über die Felder und erzählte uns verschiedene Dinge über sein Anwesen, Wildtiere und Sternbilder. Habt ihr schon mal die Ente im Himmel gesehen? Ich weiß jetzt wo sie ist. Er zeigte uns, welchen Schaden Wombats anrichten und was dagegen getan wird. Wir sahen sogar einige. Kängurus wurden auch genügend gesehen.

Am nächsten Morgen war es dann endlich soweit :). Das erste Mal surfen. Yihaa. Und es ist einfach nur so geil. Macht so mega spaß. Da nur 4 von unserer Gruppe noch nie vorher gesurft waren, war unsere Gruppe klein gewesen. Fand ich gut. Nach dem wir am Land die Basics und Sicherheitshinweise bekommen haben, hieß es nach einigen Trockenübungen zum Aufstehen, ab ins Wasser. Am Anfang klappte es noch nicht so gut aber es wurde von Welle zu Welle besser. Da es nicht sehr hohe Wellen waren konnte man gut üben und lernen. Unser Lehrer war immer dabei und hat geholfen. Am Ende der zwei Stunden habe ich dann fast jede Welle gestanden. Wird ich auf jeden Fall wieder machen. Weiter ging es durch ein Dorf, in dem der größte Hai der Welt gefangen wurde zum Anfang der bekannten Nullabor Road. Das heißt nichts außer kleine Sträucher und Straße. Wir sahen das bekannte Drei-Zeichen-Schild und fuhren auf dieser Strecke, bis wir nach rechts auf die Strecke abbogen, die zu unserem Nachtlager führte. Unser „Nachtlager“ war ein altes Farmhaus. Ihr müsst die Bilder sehen. Ist schlecht zu beschreiben aber war schon echt ziemlich angsteinflößend gewesen. Zwei Wohnhäuser, eine Petrolstation und ungefähr 100 alte und verrostete Autos. Wir schliefen in einem alten Farmhaus, welches ein wenig hingerichtet wurde, dass man drin schlafen konnte und vor dem noch funktionierenden Ofen sitzen konnte.

Kangaroo Island 08.03 - 09.03.

Pünktlich um 06.30Uhr stieg ich in den, für 21 Personen ausgelegten Bus. Nach einigen anderen Hostel und Hotelstopps fuhren wir in Richtung Kangaroo-Island. Nach eineinhalb Stunde Fahrt kamen wir am Fährhafen an und stiegen auf die Fähre. Der Bus wurde am Land zurück gelassen da wir auf der Insel einen andern Bus bekommen sollten. Nach einer 45 minütigen Überfahrt stiegen wir in unseren Bus und fuhren zu unserem ersten Stopp auf der Insel, einem sehr schönen, langen Strand. Da aber extrem windig und bewölkt war schossen wir nur ein paar Fotos und weiter ging es in eine Eukalyptus Distillery. Dort wurden verschiedene Produkte aus Eukalyptus hergestellt, von Seifen über Duschgel bis Bonbons. In einem kleinen Körbchen lag ein ganz junges Kangaroo, welches man streicheln konnte. Der nächste Halt war an unserer Unterkunft. Wir bezogen die Zimmer, stellten unsere Sachen ab, bekamen Lunch und fuhren anschließend weiter zum nächsten Stopp. Die war ein, von einem Professor nach, dreijähriger Forschungsarbeit anerkannter Strand, der nach seinen Forschungen der schönste Strand in Australien sein soll. Das Wetter hatte sich ein wenig gebessert aber es war trotzdem viel zu kalt um Baden zu gehen. Da die Bildung nicht zu kurz kommen sollte, fuhren wir als nächstes in ein Informationscenter, in dem man viel über die Entstehung der Insel lernen konnte. Die Krönung dieses Trips kam anschließend. Die weltbekannten Remarkable Rocks. Das sind Felsformationen auf einem Strand. Durch verschiedene Erosionen entstanden die tollsten Steingebilde. Anschließend fuhren wir zu einer Stelle, an der man Neuseeländische Fellrobben beobachten konnte. Wir sahen auch viele Babys, die in ihrem Babybecken von ihrer Mutter das Fischen und Schwimmen beigebracht bekamen. Außerdem hatten wir das Glück, von diesem Boardwalk Delphine zu sehen. Nach diesem Spott fuhren wir zu einem Koala Walk gefahren. Man konnte links und rechts in den Bäumen viele Koalas sehen und rundherum sind Kangaroos und Wallabys gehüpft. Danach wurde es Zeit für Dinner. Gegen 21.00Uhr fuhren wir erneut von unserer Unterkunft los, da die Möglichkeit bestand, Pinguine zu sehen. Wir hatten Glück und fanden ein paar am Strand.

Am nächsten Morgen wurden wir um 7 geweckt und es gab Pancakes zum Frühstück. Nachdem wir die Betten abgezogen und wieder hergerichtet haben fuhren wir zur Seal Bay. Dort sahen wir Seelöwen. Bis zu 300kg schwere Tiere lagen nur 5m entfernt von uns am Strand. Echt schön, vor allem wenn sie sich dann am Strand hin und her rollen und man die Kleinen spielen sieht. Weiter ging es zu einem Spott der „Little Sahara“ hieß. Eine riesige Sanddüne auf der wir Sandsurfen waren. Das ist ja mal mega great fun. Entweder auf einem Bodyboard mit dem Kopf nach vorn die Düne runter sausen oder mit einem Standup-Boad wie mit einem Snowboard. Da es extrem windig war, wurde uns der Sand in jede Ecke des Körpers gepustet und es wurde entschieden, dass wir weiter zu einer alten Schule fahren und diese besichtigten. Diese Schule wurde von 1888 – 1945 genutzt. War echt interessant, da Innen eine kleine Austellung war. Danach fuhr uns unser großartiger Guide zu einer Honey Factory in der es kostenlose Honigproben gab. Es wurde noch ein Gruppenfoto vor einem Kangaroo Warnungsschild gemacht und dann fuhren wir schon wieder zurück zum Hafen. Diesmal ging es aber nicht mit der Fähre zurück sondern mit einem viel kleineren Fischerboot, die auch Dolphin Charter genannt werden, da es sehr oft vorkommt, dass Delphine um das Boot herum schwimmen. Wir sahen zwei in etwas weiterer Entfernung vom Boot. Wieder auf dem Festland angekommen, stiegen wir in den bereitstehenden Bus und wurden zurück zu unserer Unterkunft gebracht.

Ich wusch und packte meine Sachen um und ging ins Bett denn den nächsten Tag ging es wieder um 5.50Uhr raus. Ab auf den 10-tages Trip nach Perth!

Great Ocean Road 05.03. - 07.03.

Ich musste mein Gepäck diesmal aber nicht abgeben, da mich diese Tour zu meinem nächsten Ziel bringen sollte, Adelaide. Unser erster Tourstopp war ein kleines Dörfchen, welches sich als Surferparadies entwickelt hat. Dort haben sich die ganzen großen Surfläden wie Quicksilver, Ripcurl and Billabong angesiedelt. Und es gibt einfach nur soooo geile Sachen dort. Naja, vielleicht wenn ich Geld habe. Nach dem Frühstück in diesem Örtchen ging es weiter zum Beginn der Great Ocean Road an dem ein paar Bilder vom Schild gemacht wurden.

Danach ging es über eine, sehr am Meer her lang geschlängelte Straße zum Cape Patton. Unterwegs gab es immer wieder kleinere Stopps an denen man Bilder von der Coastline machen konnte. Nach dem Mittagessen fuhren wir zu den bekannten 12 Apostels. Es gibt nicht mehr wirklich 12, da einige schon durch den ständigen Wellendruck zusammengebrochen sind. Da es aber sehr regnerisch war, und die Felsformationen nur durch den Nebel zu sehen waren, entschieden wir uns zu unserer Unterkunft zu fahren, da wir sie am nächsten Tag noch einmal sehen sollten.An diesem Tag hatten wir auch Glück gehabt, da viel schöneres Wetter war.
Weiter ging es zur Loch Ard Gorge. Das Besondere an dieser Bucht ist, dass vor dieser Bucht viele, viele Jahre zu vor, ein Boot gekentert ist und die beiden einzigen Überlebenden in diese Bucht angeschwemmt wurden. Ja, ein Schiffswrack gab es nicht zu sehen, da es zu weit und zu tief liegt, aber es war eine sehr schöne Bucht gewesen.

Weiter ging es zu einem weiteren Lookout der aber nichts Besonderes war. Der nächste aufregende Stopp war die London Bridge. Dies ist eine Felsformation, die bis vor ich glaube 8 Jahren noch wirklich eine Brücke über das Wasser war. Dann ist diese aber zusammengebrochen und seit dem sieht es nur noch so aus ;)

Der nächste Stopp hieß Bay Island. Liegt glaube ich daran, dass sehr viele kleine Felsen aus dem Wasser ragen. Der für diesen Tag vorletzte Stopp ging in ein Aboriginal Zentrum. Dort gab es sehr viel zu sehen und zu lernen. Leider hatten wir aber viel zu wenig Zeit. Bevor wir in der für diesen Tag geplanten Unterkunft ankamen, stoppten wir noch an den MacKenzie Falls. Unsere Unterkunft lag in einem kleinen Dörfchen. Wir konnten die Kängurus sogar aus unserem Fenster sehen.

Der letzte Tag dieser Tour ging zu den Grampians. Der erste Halt war ein Lookout, von dem wir eine atemberaubende Sicht auf den Nationalpark hatten. Als nächstes ging es zu einem Berg, an den wir zum Gipfel klettern konnten. Das hat mega Spaß gemacht. War auch nicht ein wirklicher Wanderweg, sondern man musste schon bisschen klettern. Nach 45min hatten wir den Gipfel erreicht. Nach dem wir wieder am Bus angekommen waren, ging es dann in ein kleines Dörfchen, in dem es Lunch gab und dann schon weiter in Richtung South Australia. Es wurde ein kleiner Stopp an der Grenze zwischen Soutaustralia and Victoria gemacht und dann, nach weiteren 3h Fahrt kamen wir gegen halb 8 in Adelaide an. In Adelaide hatte ich nicht sehr viel Zeit gehabt. Bin nur Abend noch ein wenig durch die Straßen gelaufen um noch bisschen was zu sehen und ging dann ins Bett, da ich am nächsten Tag wieder halb 7 vor meinem Hostel abgeholt wurde. Meine Tourveranstalter hieß Groovy Grape. Leider war es nicht so groovy, da unser Guide nicht sehr gesprächig war. Wir bekamen nicht mal richtige Informationen wo wir gerade sind, wie lange wir blieben und wie das alles entstanden ist. Also ich hab auch viel Gutes über diese Firma gehört aber ich hatte halt einfach Pech mit dem Reiseführer.

Donnerstag, 4. März 2010

Phillip Island 03.03.10

Da ich nicht gehen wollte, ohne vorher Pinguin Island gesehen zu haben, buchte ich für Mittwoch eine Tour nach Pinguin Islands. Ich wurde mittags um 12.00Uhr abgeholt und unser erster Stopp war ein botanischer Garten. Das war aber nicht irgendein botanischer Garten, sondern der Australid Garden. Das heißt, dass dieser Garten angelegt wurde, um in einem bestimmten Bereich, ganz Australien als einen Garten darzustellen. Das heißt also, dass in der Mitte das Red Center war, dann rechts davon, war NSW und Queensland, Oben Northern Territory, links, Western Australia und unten South Australia. Diese Gebiete wurden noch mal eingeteilt in verschiedene Themen wie zum Beispiel Energiespargarten, Zukunftsgarten und so weiter. Alle Pflanzen, die es da gibt, gibt es nur in Australien. Danach ging es weiter zu einem Dorf, in dem es Lunch gab. Also gab… Man konnte sich was kaufen. War leider nicht mit inbegriffen. Weiter ging es zu einer Schokoladenfabrik. Na? Neidisch? Als Eintritt bekam man eine Kostprobe, danach kam man in einen Raum, in dem gezeigt wird, wie Schokolade hergestellt wird. Danach ging es in den Ausstellungsraum in den man ein Mosaik nur aus Pralinen und eine Michelangelo Statur komplett aus Schokolade gab. Es gab außerdem noch ein Schokoladendorf, in dem eine Eisenbahn fuhr. Im nächsten Raum war der größte Schokoladenwasserfall der Welt zu sehen. Es gab weiterhin eine Waage, mit der man versuchen konnte, schwerer zu sein als die Tonne Schokolade auf der anderen Seite und eine Maschine mit einem Greifarm, die einem Schokoladentaler gab. Lecker :). Danach kam man in einen Raum, in dem man aus Schokolade was kreieren konnte und dann essbar war.

Nach der Schokoladenfabrik fuhren wir an einen, für Surfer sehr beliebten Strand. Der nächste Stopp war ein Koala Sanctuary. Es gab: viele Koalas. Ach ja, wusstet ihr eigentlich, dass Koala aboriginisch ist und „der kleine Mann der nichts trinkt“ heißt? ;)Danach fuhren wir an der Grand Prix Strecke für Motorradrennen vorbei nach Cowes. Dort konnte man sich Abendbrot kaufen. Der Vorletzte Haltepunkt war „nobbies“. Das war die östlichste Spitze Philip Islands. Auf den 1 1/2km vorgelagerten kleinen Inseln kann man eigentlich Seelöwen sehen. Aber mit bloßen Augen unmöglich. Der dort angelegte Boardwalk ist sehr schön, da man wenn man nicht hin und her rennt und auch mal hinter sich guckt, kleine Pinguine sehen kann. Da die Pinguine helles Licht nicht mögen, versteckten sie sich unter dem Walk. Man konnte sich als auf den Boden legen und unter den Gehweg schauen. Wenn man Glück hatte sah man einige. Nach ein paar Keksen und Kaffee und Tee ging es dann endlich zu der Hauptattraktion, wegen der ich die Tour eigentlich gebucht habe. Die Pinguin Parade. Das heißt, dass sobald die Sonne verschwunden ist, die Pinguine aus dem Wasser herauskommen und über den Strand zu ihren Bau laufen. Das ist so cute wie die da in kleinen Gruppen über den Strand watscheln. Leider ist es nicht erlaubt Bilder zu machen, da sie sehr sensible Augen haben, aber ich hab eine Karte gekauft und hoffe, dass so bisschen was zu erkennen ist. Gegen 8.35PM ging es los. Die ersten weißen Bäuche, die sich bewegten wurden sichtbar. Es wurde eine Weile gezögert, bis es kleine Gruppe zusammengekommen ist und dann wurde losgewatschelt. Aus dem Wasser, über den Strand zu ihren Bauen. Dort wurden sie schon von ihren Kindern empfangen. Diese Pinguinart ist die kleinste, der 17 auf der Welt verbreiteten, verschiedenen Arten. Sie werden nur bis zu 60cm groß und 1kg schwer. Über den Tag sind sie im Wasser um zu fressen und am Abend kommen sie ans Land um ihrer Brut Futter zu geben. Beautiful! Da es ziemlich kalt war, beschloss ich gegen viertel 10 wieder in Richtung Pinguin Centre zu laufen. Auf dem Weg dahin konnte man noch so viele kleine Pinguine sehen. Das war so süß… Schade, dass man keine Fotos machen konnte. Auf der Heimfahrt bekam, wer wollte, eine PSP konnte aus verschiedenen Filmen wählen. Das war genauso inklusive wie der IPod, auf dem diese Tour in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch Deutsch war. Da ich aber hier zum Englisch lernen bin, benutzte ich Ihn nur danach, um zu vergleichen, was ich alles verstanden hatte.

Kurz vor 12 war ich dann mit leichten Kopfschmerzen wieder im Hostel und ging sofort ins Bett.