Samstag, 30. Januar 2010

Dolphins Beach House

Das Hostel wurde bei Hostelworld echt gut bewertet, deswegen hatte ich es auch gebucht. Es fährt am 8 aller ner Stunde ein Bus der zur Bus-Station fährt und Leute von dort abholt. Der schon etwas ältere Komplex ist in 6 Appartements mit jeweils zwei 5-Bed-Dorms, einer kleinen Küche, einen Aufenthaltsraum und einem Minibad ausgestattet. Das kleine Bad war für 10 Leute wirklich zu wenig und deswegen konnte man dann jeden Abend und Morgen beobachten, die die Leute zwischen den Appartements hin und her gependelt sind, um ein freies Bad zu finden. Gemütlich war das in rosa gehaltene Hostel auf jeden Fall, da überall bequeme Sessel rumstanden. Die Zimmer waren sehr klein und ohne Schränke. Mein Zimmer hatte kein Fenster, sondern nur ein durch Gardinen von beiden Seiten getrenntes Fenster in das nächste Appartement. Es gab wieder nur zwei Steckdosen von denen eine vom extrem lauten Ventilator belegt war. Betten musste man selber beziehen. Das Bettzeug wurde einem aber mit einer Erklärung und einer Rundführung durch die Area vom sehr freundlichen Personal nach dem Einchecken hinterher getragen. Auffällig war auch, dass dieses Hostel sehr spirituell ausgerichtet war, da überall chinesische oder was auch immer für Zeichen angebracht waren, Buddha und andere Figuren rumstanden und Yoga angeboten wurde.


Abschließende Wertung: Sauberes, kleines, sehr spezielles aber extrem freundliches Hostel mit viel Charme.

Eastcoasttour die Neunte: Hervey Bay & Fraser Islands 26.01. – 29.01.

In Hervey Bay angekommen fiel mir wieder ein, dass Australia Day ist. Die Australier lieben es zu feiern. Deswegen feiern sie auch den Tag, an dem die erste Flotte in Australien angekommen ist. Da dies am 26. Januar 1788 passierte, ist dieser Tag hier ein Feiertag. Mir kommt es vor, als hätten sie die Fußball Weltmeisterschaft, die Australien Open und die Cricket Weltmeisterschaft gleichzeitig gewonnen, da fast jedes Auto Autoflaggen am Auto hat und alle mit Australienhüten, Badehosen, Tüchern, Fahnen und Flaggen im Gesicht rumlaufen. Überall sieht man die Familien am Strand und im Park am BBQ sitzen und feiern. Sowas müsste es auch mal in Deutschland geben…

Abends hab ich noch bisschen Australia Open geguckt und bin dann müde ins Bett gefallen, voller Vorfreude auf die nächsten drei Tage. Ich schlief diese Nacht im Next Backpackers, welches man nur empfehlen kann. Es ist modern und mit allem Wichtigen ausgestattet.

Als um 6 der Wecker klingelte war ich sowieso schon wach, da ich schlecht schlafen konnte. 7:25 Uhr holte ein Bus ein paar andere Leute und mich vom Hostel ab. Wir wurden zu einem Hafen gefahren, an dem wir unser Gepäck abgaben und fuhren danach zum Fährhafen. Wir stiegen auf eine Fähre und das Abenteuer begann. Nach einer Stunde Fährüberfahrt wurden wir von unseren Guide Heyden auf der sonnigen Insel Fraser Island empfangen. Uns wurden einige Belehrungen gegeben, bevor der Spaß begann. Da Fraser Island die größte Sandinsel der Welt ist, gibt es dort auch keine richtigen Straßen, außer halt Sandstraßen. Deswegen ist es dort auch nur erlaubt, mit einem 4WD zu fahren. Unser Bus war speziell dafür gebaut worden und fasste 28 Leute. Nach der Einweisung fuhren wir gleich zu den ersten Drei Anlaufstellen des Tages. Das war als erstes der Basin Lake, ein See mitten auf einer Düne, umrandet vom subtropischen Regenwald. Danach gab es Lunch an der Central Station mit einem zweiten Spaziergang durch den Rainforest. Bei diesem Spaziergang sah ich einen glassklaren Creek. Das Wasser was dort aus der Erde hochgepresst wurde konnte man sogar trinken. Ja genau, das helle da ist Sand und darüber ist Wasser;) Für die, die es nicht sehen können. Unser letzer und schönster Stopp dieses Tages war der berühmte Lake McKenzie, an dem wir auch endlich das ersehnte Bad nehmen konnten. Weißer Sand, fast leere Strände und glassklares Wasser soweit das Auge reicht. Einfach nur geil. Gegen halb 6 in unserer Unterkunft in Kingfisher Bay auf der Westseite der Insel angekommen, bekamen wir unsere Rucksäcke und bezogen unsere „Wilderness Lodge“. Diese Appartements mit jeweils 4 Räumen waren besser als so manches Hostel was ich vorher gesehen habe. Abends gab es asiatisches Buffet.

Am nächsten Morgen fuhren wir 8 Uhr mit dem Bus zum Strand, um am 75 Mile Beach zum India Head zu fahren. Auf diesem Weg sahen wir auch endlich Dingos:) Diesmal sogar richtig lebhaft am Strand langrennend. Stopp vor dem Aussichtspunkt war Colored Sands. Vom India Head, einen 75m über dem Meeresspiegel gelegenen Aussichtspunkt sahen wir Stachel- und Mantarochen und sogar Haie. Am Strand gab es Mittag und mit vollem Magen ging es weiter zu den Champagne Pools, mehreren Wasserbecken, die durch die Wellen gefüllt werden und dadurch Wasserblasen vom Boden aufsteigen. Auf dem Rückweg machten wir einen Zwischenstopp am Maheno Shipwreck, einem gestrandeten Krankenschiff des ersten Weltkrieges, welches eigentlich nach Japan transportiert werden sollte und dort als Metalllieferant dienen sollte. Der letzte Stopp an diesem Tag hieß Eli Creek, einem 18°C kalten, glassklaren freshwater River in dem ich sogar zwei Aale gesehen habe. Das war mal eine richtige Erfrischung darin zu baden. Dort gab es auch Tea, Coffee, Muffins und Cookies. Bevor es aber wieder nach Hause ging spielten wir ein grandioses Spiel. Unser Guide entdeckte Löcher im Sand un stoppte um mit uns Shell-Race zu spielen. Jeder grub das Loch auf und holte iene Muschel aus dem Boden. Danach stellten wir uns im Kreis auf und legten die Muscheln auf den Boden. Derjenige, dessen Muschel als erstes im Boden war hatte gewonnen. Gegen 6 Uhr im Resort angekommen gab es diesmal Pizza & Pasta Abendbrot. Da einige nur die Zweitages Tour gebucht haben verließen diese uns.

Am letzten Tag fuhren wir schon halb 8 los, da wir die ersten am Lake Wabby sein wollten. Einem See, der irgendwann einmal von der davorliegenden Sanddüne verschlungen wird. Dort konnten wir eine Weile baden und uns endlich an diesen scheiß Riesenfliegen rächen, in dem wir sie den im See lebenden Welsen zum Fraß vorwarfen. Auf einmal waren wir von ungefähr 40 armlangen Welsen umzingelt. Nach der „Erfrischung“ (der See war 24°C) fuhren wir in ein anderes Hotel an der Ostküste um Mittag zu essen. Abschluss dieser tollen Tour war nochmals ein Lake McKenzie ähnlicher See namens Lake Birrabeen, bloß mit dem Unterschied, dass viel weniger Leute dort waren, da es schwerer war dorthin zu kommen.

Diese Tour war einach klasse, ein toller Guide, der über alles bescheid wusste, jede menge Witze machte und ein toller Fahrer war. Danke

Wir fuhren mit der 5 Uhr Fähre wieder nach Hervey Bay und mit einer Stunde Verspätung ging es dann mit dem Bus um 9 in das 13h entfernte Airlie Beach, dem Ausgangspunkt für meine nächste Tour, der 2 Tage/2 Nächte Whitsunday Island Segeltour.

Dienstag, 26. Januar 2010

Eastcoasttour die Achte: Noosa 24.01. – 26.01.

In Noosa angekommen war ich erst mal ziemlich orientierungslos, da es so viele Noosa’s gab. Noosa Heads, Noosaville, Noosa Junction, Sunshine Beach… Zum Glück kam der bestellte Pick-Up-Bus. Zwar 30min zu spät, aber besser als gar nicht, denn ich hätte das Hostel sonst nie gefunden. Im Hostel angekommen, wurde nur das Gepäck abgestellt und danach ging ich sofort wieder zu Rezeption um einen Trip zu den Glasshouse Mountains zu buchen. Leider wurde ich wieder enttäuscht, da es wieder keine Angebote für das Datum gab, an dem ich reisen konnte. So musste ich also nach Alternativen suchen. Ich fand einen Flyer der die Noosa Everglades anbot. Ich ließ mich vom Typen hinter der Rezeption überreden und versuchte, diese Tour zu buchen. Leider klappte es nicht. Da mir die Dame am Telefon aber versicherte, dass morgen auch noch freie Plätze seien, lies ich mir die Adresse des Booking Agency’s geben und hatte so gleich was für den Morgen am nächsten Tag zu tun, da die Tour erst gegen 12 starten sollte. Da ich auch noch bisschen was von Noosa sehen wollte entschloss ich mich, noch ein bisschen herum zu laufen. Leider gab es aber in diesem Teil von Noosa / Sunshine Beach nichts weiter als 2 Restaurants, Appartements und einen Convenience Store. Ich schlenderte eine Weile am tollen Sunshine Beach entlang, ehe ich wieder zurück ins Hostel ging. Am nächsten Morgen schon gegen Acht aufgestanden, fuhr ich mit dem Hostel-Bus um 9 Uhr in die City um meine nachmittägliche Tour zu buchen. Ich suchte einen Bus und fuhr zum beschriebenen Part von Noosa. Leider fand ich dort kein Haus mit blauen Fahnen und einen riesen Pelikan fand ich auch nicht. Also ging ich in ein ganz normales Tourbuchungshaus und buchte die Tour. Danach fuhr ich zurück zum Transit Center und lief noch ein wenig in Noosa Head herum, ehe ich zum Pick-Up Point des Bootes ging. Eine halbe Stunde nach dem angegebenen Pick-Up wurde ich langsam nervös, da immer noch kein Boot da war. Dafür kam jemand mit dem Auto und sagte, dass er mich zu einem anderen Ausgangspunkt fährt. Dort angekommen warteten noch 11 andere Leute, dass sie ins Boot steigen konnten. Da war dann auch der Pelikan und die blauen Fahnen… 100m vom anderen Booking Agency entfernt. Wir betraten das Boot eine Stunde später als geplant und fuhren mit 40 Knoten erst den Flussabschnitt Noosa’s, danach einen kleineren und schließlich durch den größten See an der Ostküste, bis wir schließlich am Tor zu den Everglades ankamen. Wir fuhren eine Stunde durch tolles, schwarzes Wasser, bis wir eine Pause einlegten und es Scones, Muffins, andere süße Dinge mit Champagner + O-Saft oder pur gab. Natürlich gab es auch alkoholfreie Getränke an denen ich mich reichlich bediente ;). Jetzt fragt ihr euch sicher warum schwarzes Wasser? Das liegt am Teebaumöl, welches durch die Bäume in das Wasser kommt. Ich sah viele schöne Vögel, u.a. auch Kingfisher und wie die ganzen anderen bunten Vögel noch heißen. Nach der Pause ging es wieder zurück und man konnte auf dem großen See den beginnenden Sonnenuntergang bewundern.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen, durfte ich die übrig gebliebenen Getränke mitnehmen und wurde zurück zum Transit Center gefahren, wo schon der Bus des Hostels wartete. Ich stieg an der nächsten Halstestelle aus, um noch bisschen einzukaufen und danach ging es wieder ins Hostel, wo ich sofort ins Bett ging, weil es mir nicht so gut ging.

Der letzte Tag in Noosa startete genauso zeitig wie der vorhergehende, da ich noch zusammenpacken musste. 9:00Uhr fuhr ich mit dem Hostelbus zum Transit-Center. Mit einer halben Stunde Verspätung kam dann der Greyhoundbus, der mich nach Hervey Bay fuhr, dem Ausgangspunkt für meine 3 Tage/2 Nächte Fraser Island Tour.


Mooloolaba Beach Backpackers

Diesmal lies ich mich von den tollen Flyern dieses Hostels ein wenig irritieren. Das Hostel war von außen eigentlich echt schön. Es gab zwei Häuser jeweils über Drei Etagen. Meiner Meinung arbeiten in diesem Hostel ungefähr 60% der Leute die dort auch übernachten. Daraus kann man auch schließen, dass dort sehr viele für mehrere Monate im Zimmer sind. So sehen die Zimmer dann auch aus. Unaufgeräumt und ziemlich dreckig, aber dafür kann das Hostel ja nichts. Trotzdem wurde in den 3 Tagen nicht sauber gemacht in den Zimmern. Im Zimmer gab es für vier Betten 4 Schränke wo aber kein großer Backpack reinpasste. Man konnte sie aber verschließen. Die „Air Condition“ war ein kleiner Ventilator, der nicht viel brachte und auch noch eine, der nur Zwei im Zimmer angebrachten Steckdosen belegte. Warum es Zimmerkarten gab weiß ich nicht, da diese sowieso immer offen gelassen wurden… Wie die Bäder ständig so dreckig sein konnten frag ich mich immer noch. Zwei Toiletten und Zwei Duschen für den ganzen Gang waren meiner Meinung auch zu wenig. Die Leute an der Rezeption (meistens auch Backpacker) waren sehr unfreundlich und es wurde nur wiederwillig auf Fragen geantwortet. Toll war, dass es ziemlich viel for Free gab. Das fing beim kostenlosen Frühstück an, über Surfbretter, Bodyboards, Kajaks bis zu kostenlosem BBQ am Samstagabend. Dort gab es Würstchen und Toast all you can eat. Salat war nicht so viel da.
Um zum Strand und zur Esplanada zu kommen musste man 5min laufen. Zur Wharf waren es ebenfalls 5min. Einige Fastfoodketten und ein Convenience Store lagen gleich vor der Haustür.

Abschließende Wertung: Guter Ausgangspunkt für viele Touren und sehr viele Ermäßigungen durch das Hostel.

Underwater World

Das erste was mir aufgefallen war, dass es extrem stark nach Fisch gestunken hat. Okay Aquarium und Fischgestank passt schon zusammen, aber in allen anderen Aquarien hat es nicht so stark gestunken. Es gab 8 verschiedene Zonen. Da ich aber kurz vor 11 angekommen war und um 11 die berühmte Seelöwen-Show begann ging ich gleich zur Seal-Island. Ich konnte zwei verspielte Seelöwen beobachten, wie sie mit Bällen balancierten, Saltos im Wasser machten, Fische auffingen, Müll einsammelten und Frisbee spielten. In der Abteilung strange fand ich ein Auto als Aquarium. Okay, dieses Auto kann man auch zu nichts anderem gebrauchen :D Danach ging ich gleich in die Otter World, da dort die nächste Show vorgeführt wurde. Das sind gar nicht so dumme Tiere. War schon interessant, ein bisschen was über diese Tiere zu erfahren und zu sehen wie verspielt sie sind. Danach ging ich durch die verschiedenen Bereiche die noch angeboten wurden, unter anderem Fresh Water, Billabongs und Shark Bay. Shark Bay war echt toll, da man durch ein bewegendes Laufband unter einem 2.5 Millionen Liter Aquarium hindurch fuhr. Ich konnte Haie, Stachelrochen und viele andere Fische sehen. Bevor ich in die letzte Zone des Aquariums ging, lies ich noch ein Foto von mir mit einem Wombat machen und dann ging es in die Abteilung der Krabbel und Schalentiere.

Underwater World kann man angucken wenn man nichts Tolleres geplant hat, aber ich hätte mir lieber die Glasshouse Mountains angeguckt, da ich in Deutschland schönere Unterwasserwelten gesehen habe.

Australia Zoo

Am 22.01. war es dann so weit. Der Australia Zoo stand auf meiner Reiseplanung. Home of he Crocodile Hunter. Vielleicht könnt ihr euch noch an den verrückten Steve Irvin erinnern. Der, der immer mit Krokodilen geketscht hat und mit Schlangen gespielt hat. Ja und noch vieles mehr. Bis er halt mal von einem Stachelrochen erwischt wurde…

Der zooeigene Bus holte mich an einer Bushaltestelle in Mooloolaba ab und die halbstündige Fahrt ging schnell vorbei, da unser Busfahrer viele informative Details über den Zoo und die Familie gab. Früher waren es 7 Acre, heute sind es 72 und in 5 Jahren sollen es ein Mal über 400 Acre sein. Typisch australisch halt. Immer das Größte, das Beste, das Schönste. Da ich schon ein Ticket hatte, musste ich mich nicht lange anstellen und konnte gleich bei der Pre-Paid Kasse durchlaufen. Ich ging gleich zur morgendlichen Elefantenfütterung. Man bekam ein Stück Banane und einer der drei Elefanten saugte sich dann das Stück aus deiner Hand. Ein tolles Gefühl. Danach ging ich schnell in Richtung Crocoseum. Dort wurden als erstes die eben gefütterten Elefanten hereingeführt, Rüssel an Schwanz haltend. Nach einer Runde durch die Arena und noch ein paar Stücken Banane wurden sie herausgeführt und die nächste Attraktion kam herein geflattert. Viele verschiedene Vögel in allen erdenklichen Farben. Nach dem dann alle wieder eingefangen wurden, gingen einige Zoomitarbeiter mit Schlangen durch die Reihen. Einer dieser Mitarbeiter hatte auch sehr viel Spaß mit einer Wasserschlange. Na gut, wer es braucht… Ich muss jetzt nicht unbedingt mit einer der giftigsten Schlangen der Welt im Pool zusammen tauchen und schwimmen. Danach kam das, worauf so ziemlich alle gewartet hatten. Die Krokodil-Show. Eine 40 Jahre alte Krokodildame wurde in den Pool gelockt und mit viel Fisch wurde demonstriert, wie unberechenbar, schnell und verfressen diese Reptilien sind. Nach dem Ende dieser Show ging ich durch die anderen Krokodilkäfige und kam schließlich bei den faulen und verpennten Dingos an. Hoffentlich sehe ich auf Fraser ein paar lebhaftere Tiere. Vorbei an vielen Koalas, Emus und anderen straußenähnlichen Tieren ging es zu den Kängurus. In einem riesigen Gelände konnte man Kängurus füttern und streicheln. Mit der Zoobahn fuhr ich dann in den Tiger Tempel, wo ich noch mal die Elefanten bei ihrer nachmittäglichen Fütterung sah. Das tollste war aber die Tiger-Show. Ich wusste nicht, dass Tiger so gerne im Wasser sind. Und vor allem so gerne spielen. Nach einer halbstündigen Vorführung ging es weiter in ein weiteres riesiges Freigehege für rote Kängurus. Zwei von Ihnen hatten Junge bekommen. War echt toll zu sehen, wie die Kleinen aus den Beuteln der Mutter gucken. Weiter ging es in eine Vogelvolliere in der es aber schwer war, die Vögel ausfindig zu machen. Es folgte der Bereich der Wombats, von denen ich eins bald auf dem Arm haben sollte. Das Schlangenhaus war der Abschluss dieses tollen Tages. Um 4 startete der Bus wieder nach Mooloolaba.

Der Australia Zoo: ein Muss für jeden Australientrip.

Eastcoasttrip die Siebte: Mooloolaba 21.01. – 24.01.



In Mooloolaba am Busstopp angekommen, musste ich nur über die Straße gehen und schon war ich im Hostel. Es wurde eingecheckt und Sack und Pack in den dritten Stock gewuchtet. Im Zimmer und auch danach noch überkam mich wieder dieses komische Gefühl. Die Leute in diesem Zimmer sind alle schon seit Monaten hier und arbeiten in diesem Hostel oder in der Nähe. Is mir sowieso aufgefallen, dass hier jeder dritte in diesem Hostel arbeitet.
Ich suchte verzweifelt nach Touren nach Montville bzw. Glasshouse Mountains. Diese sollten hier eigentlich angeboten werden, da es der am nahesten gelegene Ausgangspunkt dahin ist. Wenn ich was fand, dann nur an Tagen wo ich schon nicht mehr da bin. Muss ich hoffen, dass an meinem nächsten Stopp an der Sunshine Coast bessere Angebote sind. Ich buchte den kostenlosen Bus und mein $10 + Studentenrabatt ermäßigtes Ticket für den Australia Zoo, worauf ich mich schon lange gefreut habe. Danach machte ich noch eine kleine Erkundungstour durch Mooloolaba aber blieb bei Domino’s (Pizzalieferant) hängen und vertilgte genüsslich eine Pizza. Im Anschluss darauf, holte ich meinen Laptop und setzte mich bei McDoof hin, um den Blog upzudaten und mit den Liebsten zu schreiben. Der nächste Tag startete gegen 8 Uhr mit kostenlosen Frühstück und dem kleinen Spaziergang zu der Bushaltestelle, von der ich zum Zoo abgeholt wurde. Den Rest könnt ihr im Extra Australia Zoo Blog lesen.
Gegen halb 5 wieder an der Bushaltestelle angekommen, ging ich diesmal noch ein bisschen weiter Mooloolaba erforschen und fand einen tollen Strand mit toller Promenade. Dort verweilte ich eine Weile und ging dann zurück ins Hostel. Da ich die für den zweiten Tag die eigentlich geplante Tour zu den Glashouse Mountains nicht durchführen konnte, nahm ich mir die Underwater World vor. Ich fand den Tag davor eine Werbung, wodurch ich $15 off bekomme, weil ich im Mooloolaba Backpackers wohne.Da ich nicht noch einen Tag am Strand liegenwollte nahm ich das Angebot an. Doch bevor es dahin ging, probierte ich diesmal beim Frühstück das berühmt-berüchtigte Vegemate…. Und es ist einfach nur eklig… Über das Aquarium könnt ihr wieder im Extra Teil Underwater World lesen. Danach ging ich kurz ins Hostel um meine ganze Elektronik zu laden. Da ich das tolle Wetter noch genießen wollte, ging ich noch bis 6Uhr zum Strand und danach zum kostenlosen Hostel BBQ. Danach musste ich endlich mal meine nächsten Tourstopps planen und musste also noch mal einen Abend in MCDoof verbringen. War aber auch schön weil ich mit einer tollen Person geschrieben habe :).
An meinem letzten Tag in Mooloolaba checkte ich gegen halb 11 aus und ging noch ein wenig zum Strand. Der Bus ging erst 14:35Uhr und so hatte ich noch ein bisschen Zeit gehabt.
Und schon ging es weiter zum nächsten Stopp an der Sunshine Coast. Noosa. Die australische Antwort auf Nizza.

Donnerstag, 21. Januar 2010

YHA Brisbane City



Das Brisbane City YHA liegt nur einen ungefähr 10minütigen Fußmarsch vom Brisbane Transit Center entfernt. Das Zeichen kann man schon bei der Ankunft sehen, aber man muss einen kleinen Berg hoch laufen. In den CBD (Central Business District) läuft man ungefähr 15 min und der City Beach ist 20 min. entfernt. Alles keine großen Entfernungen. Einkaufsmöglichkeiten gibt es gleichgegenüber des Hostels. Von der Dachterrasse des 5 stöckigen Hostels, auf der der Pool, die Küche, ein Internetcafe, der TV-Room und die Gaming Area untergebracht sind, hat man einen wundervollen Ausblick über den Fluss auf den CBD. Das erst im August des letzten Jahres eröffnete Hostel ist sehr groß. Über die 5 Etagen findet man Doppelzimmer bis Sechs-Dorm-Rooms. Alles ist sehr modern und neu. Die Klimaanlage im Raum funktioniert sehr gut und vom Raum hat man auch einen tollen Ausblick. Alles war sehr sauber und es wurde sogar täglich das Zimmer gereinigt! Die riesen Küche bot alles was man braucht und hatte 12 Kühlschränke, was für die Massen aber auch notwendig war. Darauf kann man auch zurückführen, dass es nicht so persönlich war. Getränke- und Süßigkeitenautomaten fand man im ganzen Hostel verteilt. Praktisch fand ich auch, dass es auf jeder Etage einen Schrank gab, in den man Sachen reinlegen konnte, die man nicht mehr brauchte oder Bücher hinlegen, die man schon gelesen hatte und gegen andere austauschen konnte. Die Leute an der Rezeption waren freundlich und halfen bei allen Fragen die man hatte.

Abschließende Wertung: Top Hostel, modern und praktisch, gut gelegen aber halt sehr groß.

Eastcoasttrip die Sechste: Brisbane 17.01. - 21.01.

Pünktlich um 3.00 PM kam ich mit dem Greyhoundbus in der Hauptstadt Queensland’s an. Brisbane. Das Hostel war schon vom Busstopp zu sehen und so machte ich mich gleich auf den Weg. Ich fand das orangene Brisbane City und in der Ferne sah ich auch das YHA-Zeichen, also dachte ich, dass ich richtig bin. Leider war das nicht der Fall, da es das falsche Hostel war. Nach ein paar Angelegenheiten die dann geklärt wurden ging ich ins nächste Hostel, ins Richtige…. Einchecken ging problemlos und schnell und ich kam die Zimmerkarte für die Regenwaldetage. Ich packte ein paar Sachen aus und ging auf Besichtigungstour des Hostels. Sehr schön. Danach ging es in die Stadt, da ich mir schon ein bisschen was angucken wollte. Abends ging es dann nur noch mal kurz auf das Sonnendach, um ein paar tolle Fotos bei Nacht zumachen und dann ab ins Bett. Am nächsten Tag machte ich den, vom Lonely Planet vorgeschlagenen Stadtspaziergang und konnte mir so alle Attraktionen Brisbane’s nacheinander angucken. Leider konnte ich nicht auf den Turm der Town Hall, da dort grad renoviert wird. Brisbane ist eine wirklich schöne Stadt, aber sooo viel touristisches wie zum Beispiel in Sydney findet man hier nicht. Das liegt auch daran, dass diese Stadt eine Arbeiterstadt ist.Besonders gefallen hat mir der Bereich, der für die Expo 88 gebaut wurde. Dort fand man unter anderem auch einen Phillipinischen Pavillion und den kleinen Bruder des London Eye :D

Abends ging es dann ins weitentferne McDonald um die nächsten Tage zu planen.

Für den kommenden Tag war eine Brauereibesichtigung der Firma XXXX geplant. Diese war nur 5 min von meinem Hostel entfernt. Bis es aber an der Zeit war, vertrieb ich mir die Zeit am Pool auf der Dachterrasse des Hostels. Ich hatte zwar schon viele Brauerei-Touren gehabt, aber diese war bisher die spannendste, da man wirklich alles sehen konnte und auch viel interaktiv gestaltet wurde. Anschließend konnte man 4 verschiedene Biere dieser Firma verkosten. Dabei schmeckte aber nur eins. Die anderen waren nicht so toll. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so der Biertrinker bin aber ich hab auch von anderen gehört, dass es nicht so doll geschmeckt hat. Obwohl die Australier dieses Bier lieben. Danach musste ich noch bisschen einkaufen gehen.Für mich war dieser Tag trotzdem ein voller Erfolg, da ich 29 neue Kronkorken einsacken konnte :)

Der letzte Tag hier in Brisbane war wieder ganz relaxt. Ich hatte überlegt in eine Koala-Anlage zu gehen, aber ich hoffe immer noch, dass ich das alles im Australia Zoo, meinem nächsten Ausflugsziel vom nächsten Stopp, sehen werde. Es wurde noch mal ein kurzer Abstecher in den tollen Botanischen Garten von Brisbane, nahe des Universitätscambus' gemacht. Dort gab es einen super tollen Feigenbaum, der über 100 Jahre alt ist. Besonders daran ist, dass sobald der Baum merkt, dass der Ast brechen kann, Stützäste wachsen, die in den Boden gehen. Das sieht dann ungefähr so aus.

Ich ging also an den wunderschönen City-Beach Brisbane’s und lies mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Abends wurde gepackt und schon auf den nächsten Stopp gefreut.

Am 21.01 hieß es dann Good Bye Gold Coast – Hello Sunshine Coast. 12:30 Uhr ging der Bus nach Mooloolaba.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Islander Hostel




Der rosa Klotz in der Hochhauslandschaft. Schon von der Größe her kann man erkennen, dass hier mehrere Hundert Leute untergebracht sind und es deswegen nicht sehr persönlich ist.
Also von außen echt nicht schön anzusehen. Eingecheckt wurde im Keller, in einem abgetrennten Bereich, in dem auch die "Spielhölle" war. Und zwar im Parkhaus unter dem Hostel...

Danach wurde in den vierten Stock gefahren und ins Zimmer gegangen. Ein Sechsbettzimmer. Eigentlich freute ich mich, das es für jedes Zimmer ein eigenes Bad im Zimmer gab, aber nachdem ich dieses gesehen habe, wünschte ich mir die Sammelbäder aus den anderen Hostels. Es war einfach nur eklig. Sauber gemacht wurde "every few days". Naja. Eher aller paar Wochen. Also war ich immer froh so schnell wie möglich aus dem Zimmer bzw. Hostel raus zu sein. Obwohl der Hotelbereich ziemlich schön war. Die Hostelleute durften sogar den Whirlpool und den richtigen Pool mitbenutzen. Das war echt toll gewesen. Eigentlich hatten alle Zimmer einen Balkon und Blick auf den Pool und sogar Meerblick, das kostet im Hotel extra!
Wie das mit der Küche und der Essenslagerung funktioniert hat, kann ich nicht sagen. Manche sind mit einer Kiste wo Geschirr für eine Person darin war rumgelaufen aber woher sie das hatten weiß ich nicht. Im Zimmer war ein Kühlschrank gewesen.
Gelegen war das Hostel am besten von allen. Nur 20m vom Busstopp entfernt und nur 2min zum Strand. Sehr zentral gelegen.

Abschließende Wertung: außen pfui, innen genauso. aber top Lage und top Pool und Whirlpool