Um 10 Uhr mit dem Nachtbus in Airlie Beach angekommen war mit mir eigentlich so gut wie nichts anzufangen. Da ich aber erst ab 12:00 Uhr einchecken konnte, schlenderte ich verpennt durch die Straßen und holte mir erst mal einen Kaffee um wieder ein bisschen hoch zu kommen. Ich checkte um 12 Uhr ein und gönnte mir eine Mütze voll Schlaf. Viel konnte man an diesem Tag sowieso nicht machen, da das eintrat, wovor mich alle warnten. „Du willst jetzt die Ostküste hochtraveln? Ist grad die dümmste Zeit, weil Regensaison ist.“ Joa gut dachte ich mir, vielleicht hab ich ja Glück. Und außerdem ging es nicht anders. Bisher hat es ja auch immer geklappt. Und solange meine Segeltour nicht gecancelt wird, wie so viele andere Touren vor mir, dachte ich mir, ist alles okay. Gegen 6:00 Uhr wieder aufgewacht wusste ich, was sie alle mit dieser Wetterprognose meinten. Sturm… Extrem starker Wind und starker Regen peitschten gegen die Balkonfenster. Also beschloss ich nur schnell zur anderen Straßenseite zu rennen um mir was zu essen zu holen und ging dann wieder ins Zimmer. Dort traf ich dann auch zum ersten Mal 4 Schotten, die in meinem Zimmer waren… Ihr wisst jetzt bestimmt auch, wie oft ich „Sorry“ oder „Pardon“ gesagt habe :D Is ja schlimm ey, können die nicht ordentlich Englisch reden?
Am nächsten Tag hatte sich das Wetter ein wenig beruhigt und ich ging durch die Stadt um bisschen was von ihr zu sehen. Airlie hat genauso wie Brisbane eine sehr schöne Lagune. Die werden je höher man nach Norden kommt umso häufiger, da es im Wasser immer giftiger wird (Jelly Fishà Giftquallen).
Nach dem ich ein wenig an der Lagune gesessen hatte ging ich zum Bäcker und holte mir Frühstück. Ein Schokobrötchen und einen richtig geilen Smoothie. Lecker :) Danach war es Zeit, meine Segeltour zu bestätigen oder besser gesagt, erst mal heraus zu finden, ob diese überhaupt stattfinden wird. Dort wurde mir bestätigt, dass wir am nächsten Tag um 14.00 Uhr auslaufen werden. Okay. Dann muss ja das Wetter gut werden, dachte ich mir. Nach unzähligen Unterschriften, dass es gefährlich ist und man sterben könnte und nochmal $25 ärmer, hielt ich dann endlich meinen Boardingschein in der Hand. Danach wurde es höchste Zeit, zurück zu gehen, da ich 17.00 Uhr zu einer Didgeridoo-Lesson gehen wollte. Dort lernte ich die Grundlagen des Didge-spielens. Es machte einfach nur mega viel Spaß. Ich unterhielt mich noch eine Weile mit dem Lehrer, der mir dann noch eine extra Vorführung gab. Ist einfach nur krass, was man auf so einem Stück Holz ohne alles, anstellen kann. Ich musste lange überlegen ob ich mir mein Didge schon da kaufe oder erst zum Ende meiner Reise aber ich hab mich dann doch für das Ende entschieden.
Nach der Stunde ging ich mir noch was zum Lunch holen und so endete dann auch mein Tag.
Am nächsten Tag war ich pünktlich halb 2 am Treffpunkt für die Bootstour und das nächste Abenteuer konnte beginnen.
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