Montag, 22. März 2010

Great Ocean Road 05.03. - 07.03.

Ich musste mein Gepäck diesmal aber nicht abgeben, da mich diese Tour zu meinem nächsten Ziel bringen sollte, Adelaide. Unser erster Tourstopp war ein kleines Dörfchen, welches sich als Surferparadies entwickelt hat. Dort haben sich die ganzen großen Surfläden wie Quicksilver, Ripcurl and Billabong angesiedelt. Und es gibt einfach nur soooo geile Sachen dort. Naja, vielleicht wenn ich Geld habe. Nach dem Frühstück in diesem Örtchen ging es weiter zum Beginn der Great Ocean Road an dem ein paar Bilder vom Schild gemacht wurden.

Danach ging es über eine, sehr am Meer her lang geschlängelte Straße zum Cape Patton. Unterwegs gab es immer wieder kleinere Stopps an denen man Bilder von der Coastline machen konnte. Nach dem Mittagessen fuhren wir zu den bekannten 12 Apostels. Es gibt nicht mehr wirklich 12, da einige schon durch den ständigen Wellendruck zusammengebrochen sind. Da es aber sehr regnerisch war, und die Felsformationen nur durch den Nebel zu sehen waren, entschieden wir uns zu unserer Unterkunft zu fahren, da wir sie am nächsten Tag noch einmal sehen sollten.An diesem Tag hatten wir auch Glück gehabt, da viel schöneres Wetter war.
Weiter ging es zur Loch Ard Gorge. Das Besondere an dieser Bucht ist, dass vor dieser Bucht viele, viele Jahre zu vor, ein Boot gekentert ist und die beiden einzigen Überlebenden in diese Bucht angeschwemmt wurden. Ja, ein Schiffswrack gab es nicht zu sehen, da es zu weit und zu tief liegt, aber es war eine sehr schöne Bucht gewesen.

Weiter ging es zu einem weiteren Lookout der aber nichts Besonderes war. Der nächste aufregende Stopp war die London Bridge. Dies ist eine Felsformation, die bis vor ich glaube 8 Jahren noch wirklich eine Brücke über das Wasser war. Dann ist diese aber zusammengebrochen und seit dem sieht es nur noch so aus ;)

Der nächste Stopp hieß Bay Island. Liegt glaube ich daran, dass sehr viele kleine Felsen aus dem Wasser ragen. Der für diesen Tag vorletzte Stopp ging in ein Aboriginal Zentrum. Dort gab es sehr viel zu sehen und zu lernen. Leider hatten wir aber viel zu wenig Zeit. Bevor wir in der für diesen Tag geplanten Unterkunft ankamen, stoppten wir noch an den MacKenzie Falls. Unsere Unterkunft lag in einem kleinen Dörfchen. Wir konnten die Kängurus sogar aus unserem Fenster sehen.

Der letzte Tag dieser Tour ging zu den Grampians. Der erste Halt war ein Lookout, von dem wir eine atemberaubende Sicht auf den Nationalpark hatten. Als nächstes ging es zu einem Berg, an den wir zum Gipfel klettern konnten. Das hat mega Spaß gemacht. War auch nicht ein wirklicher Wanderweg, sondern man musste schon bisschen klettern. Nach 45min hatten wir den Gipfel erreicht. Nach dem wir wieder am Bus angekommen waren, ging es dann in ein kleines Dörfchen, in dem es Lunch gab und dann schon weiter in Richtung South Australia. Es wurde ein kleiner Stopp an der Grenze zwischen Soutaustralia and Victoria gemacht und dann, nach weiteren 3h Fahrt kamen wir gegen halb 8 in Adelaide an. In Adelaide hatte ich nicht sehr viel Zeit gehabt. Bin nur Abend noch ein wenig durch die Straßen gelaufen um noch bisschen was zu sehen und ging dann ins Bett, da ich am nächsten Tag wieder halb 7 vor meinem Hostel abgeholt wurde. Meine Tourveranstalter hieß Groovy Grape. Leider war es nicht so groovy, da unser Guide nicht sehr gesprächig war. Wir bekamen nicht mal richtige Informationen wo wir gerade sind, wie lange wir blieben und wie das alles entstanden ist. Also ich hab auch viel Gutes über diese Firma gehört aber ich hatte halt einfach Pech mit dem Reiseführer.

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