Donnerstag, 4. März 2010

Phillip Island 03.03.10

Da ich nicht gehen wollte, ohne vorher Pinguin Island gesehen zu haben, buchte ich für Mittwoch eine Tour nach Pinguin Islands. Ich wurde mittags um 12.00Uhr abgeholt und unser erster Stopp war ein botanischer Garten. Das war aber nicht irgendein botanischer Garten, sondern der Australid Garden. Das heißt, dass dieser Garten angelegt wurde, um in einem bestimmten Bereich, ganz Australien als einen Garten darzustellen. Das heißt also, dass in der Mitte das Red Center war, dann rechts davon, war NSW und Queensland, Oben Northern Territory, links, Western Australia und unten South Australia. Diese Gebiete wurden noch mal eingeteilt in verschiedene Themen wie zum Beispiel Energiespargarten, Zukunftsgarten und so weiter. Alle Pflanzen, die es da gibt, gibt es nur in Australien. Danach ging es weiter zu einem Dorf, in dem es Lunch gab. Also gab… Man konnte sich was kaufen. War leider nicht mit inbegriffen. Weiter ging es zu einer Schokoladenfabrik. Na? Neidisch? Als Eintritt bekam man eine Kostprobe, danach kam man in einen Raum, in dem gezeigt wird, wie Schokolade hergestellt wird. Danach ging es in den Ausstellungsraum in den man ein Mosaik nur aus Pralinen und eine Michelangelo Statur komplett aus Schokolade gab. Es gab außerdem noch ein Schokoladendorf, in dem eine Eisenbahn fuhr. Im nächsten Raum war der größte Schokoladenwasserfall der Welt zu sehen. Es gab weiterhin eine Waage, mit der man versuchen konnte, schwerer zu sein als die Tonne Schokolade auf der anderen Seite und eine Maschine mit einem Greifarm, die einem Schokoladentaler gab. Lecker :). Danach kam man in einen Raum, in dem man aus Schokolade was kreieren konnte und dann essbar war.

Nach der Schokoladenfabrik fuhren wir an einen, für Surfer sehr beliebten Strand. Der nächste Stopp war ein Koala Sanctuary. Es gab: viele Koalas. Ach ja, wusstet ihr eigentlich, dass Koala aboriginisch ist und „der kleine Mann der nichts trinkt“ heißt? ;)Danach fuhren wir an der Grand Prix Strecke für Motorradrennen vorbei nach Cowes. Dort konnte man sich Abendbrot kaufen. Der Vorletzte Haltepunkt war „nobbies“. Das war die östlichste Spitze Philip Islands. Auf den 1 1/2km vorgelagerten kleinen Inseln kann man eigentlich Seelöwen sehen. Aber mit bloßen Augen unmöglich. Der dort angelegte Boardwalk ist sehr schön, da man wenn man nicht hin und her rennt und auch mal hinter sich guckt, kleine Pinguine sehen kann. Da die Pinguine helles Licht nicht mögen, versteckten sie sich unter dem Walk. Man konnte sich als auf den Boden legen und unter den Gehweg schauen. Wenn man Glück hatte sah man einige. Nach ein paar Keksen und Kaffee und Tee ging es dann endlich zu der Hauptattraktion, wegen der ich die Tour eigentlich gebucht habe. Die Pinguin Parade. Das heißt, dass sobald die Sonne verschwunden ist, die Pinguine aus dem Wasser herauskommen und über den Strand zu ihren Bau laufen. Das ist so cute wie die da in kleinen Gruppen über den Strand watscheln. Leider ist es nicht erlaubt Bilder zu machen, da sie sehr sensible Augen haben, aber ich hab eine Karte gekauft und hoffe, dass so bisschen was zu erkennen ist. Gegen 8.35PM ging es los. Die ersten weißen Bäuche, die sich bewegten wurden sichtbar. Es wurde eine Weile gezögert, bis es kleine Gruppe zusammengekommen ist und dann wurde losgewatschelt. Aus dem Wasser, über den Strand zu ihren Bauen. Dort wurden sie schon von ihren Kindern empfangen. Diese Pinguinart ist die kleinste, der 17 auf der Welt verbreiteten, verschiedenen Arten. Sie werden nur bis zu 60cm groß und 1kg schwer. Über den Tag sind sie im Wasser um zu fressen und am Abend kommen sie ans Land um ihrer Brut Futter zu geben. Beautiful! Da es ziemlich kalt war, beschloss ich gegen viertel 10 wieder in Richtung Pinguin Centre zu laufen. Auf dem Weg dahin konnte man noch so viele kleine Pinguine sehen. Das war so süß… Schade, dass man keine Fotos machen konnte. Auf der Heimfahrt bekam, wer wollte, eine PSP konnte aus verschiedenen Filmen wählen. Das war genauso inklusive wie der IPod, auf dem diese Tour in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch Deutsch war. Da ich aber hier zum Englisch lernen bin, benutzte ich Ihn nur danach, um zu vergleichen, was ich alles verstanden hatte.

Kurz vor 12 war ich dann mit leichten Kopfschmerzen wieder im Hostel und ging sofort ins Bett.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen