Samstag, 27. März 2010

Trip to Perth 09.03. – 19.03. Tag 7 – 10

Am nächsten Morgen wurden wir zum Ende der Bucht des Campgrounds gefahren, um auf den angrenzenden Berg zu klettern um schließlich wieder am Strand an zu kommen und unsere wohlverdiente Abkühlung am Strand in Anspruch zu nehmen. Nach diesem drei stündigen Hike wieder im Camp angekommen erwartete uns schon Lunch. Am Nachmittag hatten wir für zwei Stunden frei und wir wurden in die Stadt gefahren um mal wieder Handyempfang zu bekommen. Nach diesen ungefähr 3h Entspannung ging es weiter zum nächsten Walk auf den nächsten Berg. Diesmal war es ein 400m hoher. Der Aufstieg war viel schwieriger als der morgige Hike, aber von ganz Oben hatte man eine wunderschöne Aussicht und dadurch vergaß man ganz schnell wieder die Anstrengungen des Aufstieges. In diesem Berg gab es noch einen riesen Tunnel durch den man auf der einen Seite des Berges durchgehen konnte und auf der anderen heraus kam. War ein schönes Erlebnis. Da ich nicht den gleichen Weg wieder herunter gehen wollte, suchte ich mir einen steileren, aber viel schnelleren Weg. War auch gleich nochmal viel aufregender gewesen. Danach ging es zum so genannten Whistling Rock – Pfeiffender Stein. Haben alle gesagt, dass dieser Name auch zu mir passen könnte. Zumindest das Pfeiffende. Also musste ich natürlich auch ein Foto machen. Dieser Stein war auch an einem wunderschönen kleinen, weißen Sandstrand. Da es schon einigermaßen spät war, konnten wir den Anfang des Sonnenunterganges sehen.

Da wir von den vielen Walks und Klettereien nicht genug haben konnten hatten wir schon am nächsten Tag wieder einen „Walk“. Ich setzt das jetzt mal bewusst in Anführungszeichen, da die anderen Walks davor nichts dagegen waren. Es ging auf einen 1500m hohen Berg. Es war ziemlich anstrengend aber die 1,30h Aufstieg haben sich gelohnt, da es einen wunderschönen Ausblick gab. Nach diesem Walk in den Stirling Ranges ging es in ein sehr modernes Camp. Da gab es sogar Steckdosen und ich konnte endlich mal wieder Laden. Und supersaubere Duschen :).

Der nächste Tag war mal ein bisschen entspannter. Wir hatten nur einen kleinen, fast sogar langweiligen Walk aber als wir am Gipfel angekommen waren, hatten wir schöne Aussichten und man konnte schön klettern. Danach ging es in Richtung Albany, wo wir an einem Kriegsdenkmal des ersten Weltkriegs hielten. Nach dieser kleinen Geschichtsstunde ging es weiter zu einer atemberaubenden Bucht. Ich habe noch nie so eine starke Brandung gesehen. Dieser Platz hieß Gap und Natural Bridge. In der „Gap“ joa. Weiß ich jetzt nicht wie ich das beschreiben soll. Guckt es euch an. Und ja, natural Bridge sagt ja eigentlich schon alles. Das war eine Brücke aus Stein über die man drüber laufen und von dort das Wasser beobachten konnte. Mittagessen gab es diesmal in Denmark. Ja, ich hab mich nicht verschrieben. Diese Stadt heißt Denmark und ich hab dort den größten Muffin gegessen, den ich je gesehen habe. Weiter im Programm ging es zu einem Park, in dem es Baumriesen gab. Und einen Treetopwalk. Man konnte also in 45m Höhe durch die Baumwipfel laufen. Anschließend liefen wir auf dem Boden durch die riesen Bäume und man konnte sich in den Höhlen der Bäume umschauen. Der Tag endete mit der Fahrt ins Camp.

Der nächste Tag war wieder ein Highlite, da wir einen Feueraussichtsbaum herauf geklettert sind. Und mit Klettern mein ich wirklich schweres Klettern, die Leiter ging fast senkrecht nach oben. Nachdem alle wieder gesund auf dem Boden angekommen waren fuhren wir zu einem Leuchtturm, an dem sich der Südpazifische Ozean mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Das sieht echt gut aus wenn die Wellen aus verschiedenen Richtungen auf dem Wasser zusammentreffen. Dann begann der entspannteste Teil der letzten 9 Tage. Wir fuhren nach Margaret River. Dort hatten wir Lunch und eine Stunde Freizeit. Danach fuhren wir in eine Brauerei und hatten Bierkostproben. Weiter ging es in eine Käserei und wir probierten verschiedene Käse- und Joghurtsorten. Und zu Käse gehört natürlich auch Wein, also ging es weiter in eine Winery. Dort hatten wir als erstes Weißwein, danach Rose und dann Rotwein. Da aber zu einem guten Tag immer Schokolade gehört, ging es weiter in eine Schokoladenfabrik in der ich glaube so viel Schokolade wie noch nie gegessen habe. Es hab diese kleinen Pads die man sich mit dem Löffel nehmen konnte und ich stand die ganze Zeit nur davor. Am besten war natürlich die dunkle. Und da wir noch ein wenig Zeit hatten ging es noch ein Mal in eine andere Winery. Kann man ja nie genug davon haben ;). Nachdem wir alles durchprobierten, fuhren wir zum Campground auf dem wir auch endlich mal wieder unsere Sachen waschen konnten. Wurde nach 9 Tagen auch mal wieder Zeit. An unserem letzten Tag ging es als erstes zu einer Eisfabrik. Oh ja das war auch echt nötig gewesen weil es extrem heiß war an diesem Tag. Nächster Halt war an einer Bucht die normalerweise nicht angefahren wird. Da wir aber, laut der Aussage unserer Reiseführerin, die beste Gruppe waren, die sie je hatte, hat sie noch viele andere tolle Dinge wie zum Beispiel die ganzen Fabriken gemacht, die sonst nicht in der Broschüre stehen. In dieser Bucht gab es wieder eine extrem starke Brandung und ich habe noch nie so hohe Wellen gesehen. Sehr geil. Schade dass wir kein Surfbrett hatten :D. Ne ich glaube das wäre nichts geworden, ich als bloody beginner auf 3m hohen Wellen? Danach fuhren wir zum Wardan Aboriginal Cultural Center. Dort lernten wir extrem viel über die Kultur und History der dort ansässigen Aborigines. Die haben sogar Bäume gefunden, durch die die Krebszellen abgeschwächt werden. Dieses Verfahren wird gerade medizinisch mit europäischen Professoren getestet. Nach einem kleinen Rundgang durch ihr „Reich“ kamen wir zurück in ihr Kulturzelt und bekamen eine atemberaubende Vorführung ihres Tanzes und ihrer Musik. Das muss man echt mal gesehen hab, aber ich hab ein Video ;). Der allerletzte Stopp dieser supertollen, genialen Tour war im Ngilgi Cave. Dies ist ein, wie schon ein Mal angesprochener unterirdischer Tunnel der aber betreten werden darf. Nach 30min unter der Erde ging es dann zum Endspurt wieder auf die Straße und nach 2h Fahrt waren wir in Perth angekommen. Nach dem alle anderen in ihre Hotels und Hostels gebracht wurden, konnte ich dann auch endlich in mein Hostel, da ich im gleichen war wie unserer Reiseleiterin. Abends trafen wir uns dann alle noch ein letztes Mal zusammen in einer Bar und redeten über die super tolle Zeit.

Das war die beste Tour die ich bisher hier in Australien gemacht habe. Danke für die tolle Zeit.

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